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Verstappen und Wolff befeuern Mercedes-Gerüchte

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Max Verstappen und Mercedes-Teamchef Toto Wolff sind in der Formel-1-Sommerpause erneut gemeinsam in Sardinien fotografiert worden und haben damit die Spekulationen über Verstappens Zukunft wieder angeheizt, obwohl es weiter keinen belastbaren Beleg für Vertragsgespräche gibt.

Die neuen Bilder zeigen Wolff und seine Frau Susie Wolff auf einem Jet-Ski, während Verstappen mit Kelly Piquet im Wasser zu sehen ist. Brisant ist vor allem der Wiederholungseffekt: Schon zum zweiten Sommer in Folge wurden Verstappen und Wolff am selben Urlaubsort gesichtet.

Genau das hatte bereits im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt, als ein Foto von Verstappen an Bord von Wolffs Yacht weltweit die Runde machte. Verstappen erklärte danach, das Treffen sei ein Zufall gewesen, weil beide denselben Ort und denselben Zeitraum für ihren Urlaub gewählt hätten.

Nach der damaligen Sommerpause spielte Verstappen die Aufregung selbst herunter. Der Red-Bull-Pilot sagte, er habe seinen Verbleib bereits deutlich gemacht: „Ich hatte doch klar gesagt, dass ich bei Red Bull bleibe. Die Tatsache, dass Toto und ich im Urlaub nebeneinander saßen, hat dabei natürlich nicht geholfen.“ Über die Gespräche in Sardinien sagte er außerdem: „Ich liebe Sardinien, er auch. Ich habe ihm zugewinkt, wir haben zusammen zu Mittag gegessen und die Kinder haben zusammen gespielt. Wenn man dort ist, spricht man über alles, nur nicht über die Formel 1. Man kann mit Toto und Susie sehr angenehme Gespräche führen.“

Auch Wolff relativierte die Bedeutung solcher Begegnungen. Der Mercedes-Teamchef sagte, dass ein Urlaub in räumlicher Nähe nicht bedeute, dass man anschließend auch in der Formel 1 zusammenarbeite. Man habe sich immer gut verstanden und wähle einfach ähnliche Reiseziele.

Ganz losgelöst vom Fahrermarkt lassen sich die Fotos dennoch nicht betrachten. Seit Lewis Hamiltons Wechsel zu Ferrari gilt Verstappen in mehreren Berichten als Wolffs bevorzugter Kandidat für die Zukunft bei Mercedes. Dazu kommt, dass Wolff das Thema selbst nicht vollständig schließt. Im Gespräch mit Sky Sports Deutschland sagte er über ein mögliches Team mit Kimi Antonelli und Verstappen: „Man muss Kimi Zeit geben, sich zu entwickeln. Max fährt auf seinem Höhepunkt. Er kann alles. Die beiden respektieren sich. Sie kommen aus unterschiedlichen Generationen. Aber beide in einem Team zu haben, ist natürlich eine ganz andere Ausgangslage.“ Zugleich betonte Wolff, dass er mit der aktuellen Fahrerbesetzung von Mercedes zufrieden sei.

Damit bleibt die eigentliche Aussage der Sardinien-Bilder vorerst eine andere als ein naher Transfer. Sie zeigen vor allem, dass das Verhältnis zwischen Verstappen und Wolff privat offenbar eng und entspannt genug ist, um die Mercedes-Tür in der Wahrnehmung des Paddocks offen zu halten, ohne dass sich daraus ein unmittelbar bevorstehender Wechsel ableiten lässt.

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