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Sergio Pérez weckt neues Interesse für 2027

Sergio Pérez ist im Fahrerlager plötzlich wieder ein Thema für den Fahrermarkt ab 2027, nachdem seine ersten sieben Rennen nach dem Formel-1-Comeback mit Cadillac seinen Ruf nach dem schwierigen Ende bei Red Bull deutlich gestärkt haben.

Nach Informationen von RacingNews365, gestützt auf eigene Quellen und mehrere Quellen aus dem Paddock, hat das Interesse an Pérez zuletzt spürbar zugenommen. Ausschlaggebend ist, dass der 36 Jahre alte Mexikaner nach seinem erzwungenen Jahr Pause bei Cadillac teamintern klar überzeugt hat, obwohl er in einem der langsamsten Autos im Feld unterwegs ist.

Das verändert die Wahrnehmung eines Fahrers, dessen Red-Bull-Zeit Ende 2024 mit einem schweren Einbruch geendet hatte. Pérez holte in den letzten 17 Rennen jener Saison nur 44 Punkte, war 2025 nicht in der Kategorie und kehrte 2026 mit einem Mehrjahresvertrag bei Cadillac zurück. Seine Leistungen seitdem haben ihm nach eigener Einschätzung den Beweis geliefert, dass nicht sein grundsätzliches Niveau das Problem war. Gegenüber ausgewählten Medien, darunter RacingNews365, sagte Pérez: „Wenn man versteht, unter welchen Umständen ich damals war, und wenn die Leute, die Leistung wirklich verstehen, sehen, welches Leistungsniveau ich jetzt mit meinem Team zeige, dann erkennt man, dass ich einer der Besten da draußen bin.“

Trotz seiner öffentlichen Bindung an Cadillac wächst damit die Möglichkeit, dass Bewegung in den Markt kommt. Williams gehört laut dem Bericht zu den Teams mit Interesse. Dort soll es kein Geheimnis sein, dass Carlos Sainz und Alex Albon den Rennstall aus Grove bei einer besseren Gelegenheit verlassen würden, nachdem der Saisonstart schwierig verlief und nennenswerter Fortschritt bislang ausgeblieben ist.

Auch Aston Martin wird als möglicher Interessent genannt. Das Team könnte auf dem Markt aktiv werden, falls Fernando Alonso geht. Alpine wird in dem Bericht ebenfalls als mögliche Option für Pérez aufgeführt, sollte sich dort Bedarf ergeben.

Für potenzielle Interessenten zählt dabei nicht nur seine aktuelle Form. Pérez bringt den Lebenslauf eines sechsmaligen Grand-Prix-Siegers und Vizeweltmeisters mit, dazu den Ruf eines Fahrers, der bei der Fahrzeugentwicklung wertvoll ist. Bei Aston Martin kommt hinzu, dass er in Silverstone kein Unbekannter ist, nachdem er von 2014 bis 2020 für den Vorgänger des Teams fuhr.

Kurzfristig bleibt Pérez aber auf Cadillac fokussiert. In Österreich soll das nächste große Upgrade kommen, auch wenn er in Barcelona schon klargemacht hat, dass damit nicht sofort alle Schwächen verschwinden werden. „Nein, das wird es nicht lösen“, sagte Pérez. „Wir werden es aber verbessern, und ich denke, wir schauen darauf, dass wir es hoffentlich in Silverstone lösen können.“