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Cadillac weiter punktlos vor Ungarn-GP

Cadillac reist auch nach dem Grand Prix von Belgien weiter ohne WM-Punkt zum Hungaroring. In Spa fiel Sergio Perez bereits in Runde 13 mit einem Defekt an der hinteren inneren Aufhängung aus, während Valtteri Bottas im MAC-26 nur auf Platz 18 ins Ziel kam.

Damit bleibt das US-Team vor dem elften Saisonlauf 2026 und dem letzten Rennen vor der Sommerpause das einzige Konstrukteursteam ohne Zähler. Die bisher beste Platzierung des Jahres ist weiter nur Rang 13, den Bottas vor Belgien erst ein einziges Mal erreicht hatte.

In Spa zeigte sich dabei nicht nur ein Zuverlässigkeitsproblem. Perez sagte nach seinem Ausfall, das Wochenende sei insgesamt schwierig gewesen: „Wir hatten große Probleme mit der Endgeschwindigkeit. Selbst im Rennen haben mir ein paar Zehntel gefehlt, und wir konnten nicht länger mit dem Haas von Esteban Ocon kämpfen.“ Zu dem Defekt sagte der Mexikaner: „Es war ein unglückliches Rennende. Ich hatte einen Ausfall an der hinteren inneren Aufhängung und wir mussten das Auto abstellen. Wir untersuchen die Ursachen noch.“

Bottas verwies auf dieselben grundlegenden Baustellen. Valtteri Bottas sagte nach dem Rennen, Cadillac habe „noch Arbeit vor uns, besonders bei der Zuverlässigkeit und beim Reifenabbau“. Der Finne betonte zugleich, das Team müsse weiter Druck machen, „denn wenn die Ergebnisse kommen, werden sie umso lohnender sein“. Für Ungarn sieht er dennoch eine Chance: „Hoffentlich liegt uns Ungarn ein bisschen besser, und wenn wir im Qualifying alles zusammenbekommen, weiß man nie, was möglich sein könnte.“

Teamchef Graeme Lowdon kündigte an, Cadillac werde „die Gründe für Checos Ausfall untersuchen, um zu der Zuverlässigkeit zurückzufinden, die wir früher in der Saison hatten“. Gleichzeitig sieht er im Hungaroring eine neue Gelegenheit, weil Budapest „eine ganz andere Strecke als das schnelle, flüssige Spa“ sei. Für ein Team, das 2026 noch immer auf den ersten Punkt wartet, ist genau das nun die entscheidende Hoffnung.