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Luke Browning erhält zwei FP1-Einsätze bei Williams

Williams setzt Reservefahrer Luke Browning in den ersten Trainings zum Grand Prix von Spanien und zum Grand Prix von Österreich im FW48 ein. In Barcelona übernimmt der Brite das Auto von Alex Albon, am Red Bull Ring ersetzt er Carlos Sainz.

Für Browning sind es die ersten Streckenkilometer mit der neuen Formel-1-Generation 2026. Gleichzeitig erledigt Williams damit früh die Hälfte seiner Rookie-Pflicht für diese Saison, denn nach den geltenden Regeln muss jeder Stammfahrer im Jahresverlauf zwei Trainingssitzungen für einen Rookie freimachen.

Der 24-Jährige sieht den Zeitpunkt als besondere Chance. Browning sagte RacingNews365, das neue Auto sei ein "sauberes Blatt", weil "viele der erfahrenen Fahrer damit zu kämpfen hatten". Anders als im Vorjahr müssten Neulinge nun "nichts verlernen und keine Bremspunkte neu umlernen". Gerade deshalb seien diese Einsätze für ihn besonders reizvoll.

Browning ist seit Saisonbeginn offizieller Reservefahrer von Williams und gehört seit 2023 zur Fahrerakademie des Teams. In der Formel 2 wurde er im vergangenen Jahr Vierter, mit neun Podestplätzen und einem Feature-Race-Sieg in Monza. In dieser Saison startet er in der Super Formula für Team Kondo Racing.

In einer Teammitteilung sprach Browning von einem wichtigen Schritt: "Ich kann es kaum erwarten, zum ersten Mal im FW48 zu sitzen, und dass ich in der Europa-Saison gleich zwei Gelegenheiten bekomme, das Auto aus erster Hand zu erleben, macht es noch besonderer." Er habe hart gearbeitet, um sich vorzubereiten und in den Sessions sowohl das Maximum herauszuholen als auch dem Team bei der Planung der Rennwochenenden zu helfen.

Williams-Sportdirektor Sven Smeets nannte die beiden Einsätze "einen wichtigen Schritt in seiner Entwicklung und eine natürliche Weiterentwicklung". Browning beweise seinen Wert für das Team sowohl durch die Arbeit im Simulator als auch durch seine Leistungen auf der Strecke, sagte Smeets.

Genau dort liegt für Browning der größere Wert dieser Freitagseinsätze. Er sagte Express Sport, ihn freue nach den Sessions vor allem der Abgleich mit dem Simulator: "Worauf ich mich wahrscheinlich am meisten freue, ist, nach dem FP1 zurück ins Werk zu kommen, um die Korrelation im Simulator zu machen." Das solle helfen, den Offline-Simulator und die Simulation insgesamt weiterzuentwickeln, um nicht nur den aktuellen Williams besser zu verstehen, sondern auch künftige Projekte genauer vorherzusagen.