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Williams setzt Browning in Österreich-FP1 ein

Williams hat bestätigt, dass Reservefahrer Luke Browning im ersten freien Training zum Grand Prix von Österreich den FW48 von Carlos Sainz übernehmen wird.

Damit bekommt Browning in Spielberg direkt die nächste Gelegenheit, nachdem sein geplanter Einsatz in Barcelona ohne eine einzige Runde geendet hatte. Dort sollte der 24-jährige Brite das Auto von Alex Albon fahren, wurde aber durch ein Elektrikproblem gestoppt.

Williams hatte Browning bereits Anfang des Monats für die FP1-Sitzungen in Barcelona und Österreich angekündigt. Nun ist klar, dass er am Freitag in Spielberg im Auto von Sainz sitzt. Das Team schrieb dazu in den sozialen Medien: „Looking forward to seeing Luke in the car this Friday in Austria.“

Browning ist Williams-Reservefahrer für die Formel-1-Saison 2026, nachdem er die Formel-2-Saison 2025 auf Rang vier beendet hatte. Sein Einsatz in Österreich ist Teil der Rookie-Regel in der Formel 1, nach der jedes Team im Verlauf einer Saison vier erste freie Trainings mit einem Nachwuchsfahrer bestreiten muss, jeweils zwei pro Auto. Dass Browning bereits im vergangenen Jahr drei FP1-Einsätze für Williams absolviert hat, ändert daran nichts, weil als Rookie Fahrer mit höchstens zwei Grand-Prix-Starts gelten.

Im Gespräch mit PlanetF1.com und weiteren ausgewählten Medien Anfang Juni machte Browning deutlich, dass er diese Trainingsfahrten nicht in erster Linie als Jagd auf Rundenzeiten sieht. „Es gibt nicht unbedingt Druck bei den Rundenzeiten, es geht eher darum zu zeigen, dass ich bereit bin, ins Cockpit zu steigen, wenn ich gebraucht werde“, sagte Browning.

Er betonte auch, dass er sich auf diese Chance vorbereitet fühlt. Dank seines Programms in der Super Formula und seiner TPC-Tests sei er körperlich und fahrerisch bereit. „Ich fühle mich jetzt bereit, ich fühle mich fit genug. Mit den TPC-Tests, die ich absolviert habe, fühle ich mich bereit, jetzt ein Formel-1-Auto zu fahren“, sagte er.

Für Browning ist der Einsatz in Österreich damit die erste echte FP1-Chance des Jahres, bei der er nach dem abgebrochenen Barcelona-Auftritt nun auch zeigen kann, was Williams von ihm als Reservefahrer sehen will.