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Verstappen nach Startdrama in Monaco sofort raus

Max Verstappen ist beim Grand Prix von Monaco am Ende der ersten Runde ausgeschieden, nachdem ein Problem mit der Power Unit laut eigener Aussage schon in der Formationsrunde begonnen hatte und seinen Red Bull vom zweiten Startplatz kaum noch vom Fleck brachte.

Der Red-Bull-Pilot kam beim Start praktisch nicht weg, fiel ans Ende des Feldes zurück und hatte nur noch genug Leistung, um den RB22 an die Box zurückzubringen. Dort war sein Rennen nach einer Runde beendet.

Verstappen erklärte danach bei Sky Sports F1, wann er den Defekt zum ersten Mal bemerkte. „Als die Formationsrunde nicht sehr gut lief“, sagte er. „Und dann war der Vorstart schrecklich, als gäbe es überhaupt keine Konstanz, und dann ist der Motor einfach abgestorben.“

Über Funk machte er die Lage schon auf dem Weg zurück deutlich. Verstappen meldete, der Motor sei „schon in der Formationsrunde kaputt“ gewesen, und reagierte anschließend frustriert auf den Ausfall. Als er später fragte, was er tun solle, wies ihn sein Renningenieur Gianpiero Lambiase an, das Auto nach Hause zu bringen und dann an die Box zu kommen.

Laut Verstappen verschlimmerte sich das Problem unmittelbar nach dem Start weiter. „Ich bekam nach der ersten Kurve nur ein bisschen Leistung zurück, und dann klang der Motor wirklich furchtbar; ich konnte nicht voll durchbeschleunigen“, sagte er. „Also haben wir ihn zurückgebracht, und das war's.“ Red Bull untersuchte die Ursache nach dem Rennen noch.

Der frühe Ausfall von der ersten Startreihe war für Red Bull umso heikler, weil es in Monaco auch auf der anderen Seite der Garage Probleme gab. Isack Hadjar, zu Beginn des Rennens auf Rang vier, wurde mit Getriebe- und Motorproblemen gemeldet und funkte: „Irgendetwas wird explodieren! Der Motor ist im Moment nicht gesund.“ Für Red Bull rückte damit in Monaco weniger die Pace als die Zuverlässigkeit in den Mittelpunkt.