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Verstappen klagt nach Kanada-Quali über Red Bull

Max Verstappen erlebte in Montreal eine enttäuschende Sprint-Qualifikation, in der sein Red Bull so unruhig war, dass er nach eigener Aussage auf den Bodenwellen zeitweise nicht einmal die Füße auf den Pedalen halten konnte.

Der Red-Bull-Pilot geriet in SQ2 sogar in Gefahr, vorzeitig auszuscheiden, rettete sich aber noch in den Schlussabschnitt und landete am Ende nur auf Platz fünf bis sieben, jeweils mehr als eine halbe Sekunde hinter Pole-Setter George Russell. Entscheidend war dabei nicht ein einzelner Fehler, sondern ein Auto, das ihm über die gesamte Session hinweg zu wenig Vertrauen gab.

Verstappen beschrieb vor allem Probleme mit der Balance an der Hinterachse und mit dem Fahrverhalten des RB22 auf den Bodenwellen und Kerbs in Montreal. „Ich bin nicht überrascht“, sagte Max Verstappen, Red-Bull-Fahrer und viermaliger Formel-1-Weltmeister. „Mein Gefühl im Auto war einfach nicht sehr gut. Ich hatte große Probleme mit dem Fahrverhalten des Autos, also konnte ich über all die Bodenwellen nicht voll aufs Gas gehen. Tatsächlich flogen meine Füße sogar von den Pedalen. Das machte es sehr schwierig, konstant zu sein, und das ist etwas, das wir untersuchen müssen.“

Schon per Funk hatte Verstappen mehrfach deutlich gemacht, wie unzufrieden er mit dem Verhalten des Autos war. Die instabile Hinterachse und das harte Springen des RB22 nahmen ihm vor allem beim Herausbeschleunigen die Sicherheit, die in Montreal auf den unruhigen Passagen entscheidend ist.

Besonders problematisch für Red Bull ist, dass das Team vor dem Sprint kaum reagieren kann. Wegen der Parc-fermé-Bedingungen sind grundlegende Setup-Änderungen nicht erlaubt, sodass Verstappen mit genau diesem Paket in das Kurzrennen gehen muss. Er machte selbst klar, dass man „für den Sprint damit festhängt“.

Das verstärkt den Eindruck, dass es sich nicht nur um eine missratene einzelne Session handelt. Verstappen sagte, Red Bull habe vom Training zur Sprint-Qualifikation keinen klaren Fortschritt erzielt. „Es war nicht gut“, sagte er. „Für den Sprint sitzen wir jetzt damit fest, aber es gibt noch ein paar Dinge zu verstehen, und hoffentlich ist es für das Qualifying dann etwas besser.“