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Lindblad nach DNS in Kanada um möglichen Coup gebracht

Arvid Lindblad konnte den Großen Preis von Kanada 2026 nicht starten, weil unmittelbar vor der Formationsrunde ein Kupplungsproblem an seinem Racing Bulls auftrat und er keinen Gang einlegen konnte.

Der Rookie erklärte, der Defekt sei "direkt vor dem Start der Formationsrunde" aufgetreten. Als die Startlichter vor dem Losfahren angingen, habe er versucht, einen Gang einzulegen, "aber der Gang ging nicht rein". Damit war sein Rennen beendet, noch bevor es begonnen hatte, und in der Ergebnisliste blieb nur ein DNS.

Besonders bitter war das für Lindblad, weil Montreal bis dahin wie ein Durchbruch-Wochenende ausgesehen hatte. Bei seinem ersten Auftritt auf dem Circuit Gilles Villeneuve qualifizierte er sich sowohl für den Sprint als auch für den Grand Prix auf Platz neun, holte als Achter einen Sprint-Punkt und war damit hinter den acht Autos der vier Topteams der "Best of the Rest".

Ein wesentlicher Teil dieser Form kam vom neuen Kanada-Update von Racing Bulls. Lindblad beschrieb das Paket mit verändertem Unterboden und Beam Wing als "einen soliden Schritt" und sagte, er sei nach dem enttäuschenden Update in Miami "ziemlich überrascht" gewesen, wie konkurrenzfähig das Auto diesmal war. Schon ab der ersten Runde im ersten freien Training habe es sich gut angefühlt, und auch nach dem Ausfall hielt er fest, dass die Upgrades über das gesamte Wochenende funktioniert hätten.

Entsprechend groß war der Frust nach dem Nichtstart. Lindblad sagte, es sei besonders hart, "weil es bis dahin wirklich ein positives Wochenende war". Er war überzeugt, dass Racing Bulls die Pace für ein starkes Ergebnis hatte: "Ich glaube, wir hatten heute das Tempo für dieses Resultat. Genau deshalb ist die Frustration so groß, dass wir es nicht nach Hause bringen konnten." Noch schmerzhafter wurde das für ihn mit Blick auf den Rennverlauf. "Zu sehen, dass Colapinto gerade auf Platz sechs liegt, macht es noch frustrierender. Wir hätten vor ihm starten sollen", sagte er.

Trotz des verpassten Ergebnisses will Lindblad aus Kanada Zuversicht mitnehmen. Er sagte, es gebe "viele positive Elemente", die das Team in das nächste Rennen mitnehmen könne, und er sei optimistisch für Monaco, wo er sich darauf freue, zum ersten Mal ein Formel-1-Auto auf dem Stadtkurs zu fahren.