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Pérez nennt Red-Bull-Ende "toxisch"

Sergio Pérez hat seine letzten sechs Monate bei Red Bull als „sehr, sehr hart“ und „toxisch“ beschrieben und den Abschied von einem Umfeld geprägt gesehen, das vollständig auf Max Verstappen ausgerichtet gewesen sei.

Im High-Performance-Podcast sagte Pérez, selbst für ihn sei diese Phase extrem schwer gewesen. „Meine letzten sechs Monate bei Red Bull waren sehr hart, selbst für mich, obwohl ich mich mental für sehr stark halte. Sie waren sehr, sehr hart, und ich würde sagen toxisch, und ich wollte wirklich eine Pause. Deshalb kam das Jahr außerhalb des Sports genau zum richtigen Zeitpunkt“, sagte der Mexikaner.

Pérez, der von 2021 an vier Saisons lang Teamkollege von Verstappen war, erklärte, er habe vom ersten Tag an verstanden, dass er bei Red Bull nur die zweite Option sein würde. Christian Horner und Helmut Marko hätten sich zwar gefreut, wenn er ein Rennen gewann, sagte er, am Ende sei ihm aber klar gesagt worden, dass „das ganze Projekt auf Max ausgerichtet“ sei. „Bei Red Bull war ich komplett auf mich allein gestellt“, sagte Pérez.

Besonders scharf fiel seine Beschreibung der internen Dynamik in der dominanten Phase des Teams aus. Pérez sagte, der Erfolg habe die Lage nicht beruhigt, sondern verschärft. „Wir hatten zu viel Erfolg. Deshalb langweilten sich die Leute, und sie bekämpften sich gegenseitig“, sagte er über die internen Reibungen und das Drama in seinen letzten Monaten bei Red Bull.

Dabei war Pérez Teil einer der erfolgreichsten Phasen des Teams. In seinen vier Jahren bei Red Bull gewann das Team 2022 und 2023 die Konstrukteurs-WM, während Verstappen in diesem Zeitraum vier Fahrertitel in Serie holte.

Nach seinem Aus bei Red Bull war Pérez nach eigenen Worten unsicher, ob er überhaupt in die Formel 1 zurückkehren wollte. „Als ich die Formel 1 verlassen habe, dachte ich wirklich, das könnte es gewesen sein, und ich war bereit dafür. Ich bin sehr dankbar, aber ich würde nicht um jeden Preis zurückkommen“, sagte er. Für 2025 wurde er bei Red Bull durch Liam Lawson ersetzt, ehe Pérez 2026 mit Cadillac in die Formel 1 zurückkehrte.