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Bottas weist Cadillac-Gerüchte klar zurück

Valtteri Bottas hat die Gerüchte um einen möglichen Abschied von Cadillac entschieden zurückgewiesen und erklärt, das Team habe ihm unmittelbar nach dem Aufkommen der Spekulationen mitgeteilt, dass eine angebliche Ersetzung durch Colton Herta „völlig falsch“ sei.

In Mediengesprächen, darunter mit RacingNews365, schilderte Bottas, wie schnell Cadillac intern reagierte. „Das gehört zum Sport. Manchmal gibt es Schlagzeilen, die nicht wahr sind. So ist das eben. Und gerade jetzt mit den sozialen Medien greifen die Leute das sehr schnell auf; Dinge können ziemlich schnell viral gehen“, sagte er.

Für Bottas war die Lage nach eigener Darstellung trotzdem früh geklärt, weil Cadillac nicht nur intern das Gespräch suchte, sondern die Berichte auch öffentlich dementierte. Das Team verwies dabei darauf, dass Herta noch keine FIA-Superlizenz besitzt und sich in der Formel 2 darauf konzentriert, diese Voraussetzung zu erfüllen.

Ausgelöst worden waren die Spekulationen in einer Phase, in der Bottas im Vergleich zu Teamkollege Sergio Perez schwächer wirkte. Später wurde jedoch bekannt, dass es auf seiner Seite der Garage eine Reihe von Problemen mit der Power Unit und dem Chassis gegeben hatte.

Bottas machte deutlich, dass er seine Situation bei Cadillac deshalb nie als offen betrachtet habe. „Aber das Wichtigste ist: Ich kenne die Situation. Sofort, als wir die Gerüchte gesehen haben, kam das Team zu mir und sagte: ‚Das ist völlig falsch‘, und ich kenne auch meine Situation, deshalb ist alles in Ordnung“, sagte er. „Also keine silly season für mich.“

Herta stellte Bottas trotz der Spekulationen nicht als Rivalen dar, sondern als wertvolle Hilfe für das Projekt. Er sagte, der Amerikaner unterstütze das Team im Simulator, lerne noch in der Formel 2 und sei „definitiv ein guter Gewinn“ für Cadillac. Gerade weil Herta aus „einer komplett anderen Kategorie“ komme, bringe er laut Bottas andere Sichtweisen und eine andere Denkweise ein, die dem Team helfen könnten.

Damit hat Cadillac die Unruhe um eines seiner 2026er Cockpits früh abgeräumt und zugleich klargemacht, dass Hertas Rolle vorerst in seiner Entwicklung Richtung Superlizenz und in seiner Simulatorarbeit liegt, nicht als unmittelbarer Ersatz für Bottas.