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Liberty einigt sich im Vegas-Fanprozess auf Millionen

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Liberty Media und die Organisatoren des Las Vegas Grand Prix haben den Zuschauer-Rechtsstreit um das Trainingschaos beim Debütrennen 2023 mit einem Vergleich über mehr als 3 Millionen US-Dollar beigelegt. Laut Las Vegas Review-Journal sollen betroffene Fans entschädigt werden, nachdem sie nach dem Zwischenfall im Training trotz bezahlter Tickets keine weitere Streckenaction mehr sehen konnten.

In einer Einigungsofferte wurden 3.047.986 US-Dollar genannt, die unter den Mitgliedern der Klägergruppe aufgeteilt werden sollen. Liberty Media und der Las Vegas Grand Prix erkennen mit dem Vergleich kein Fehlverhalten an.

Auslöser der Sammelklage war der Vorfall im ersten Freien Training des ersten Las-Vegas-Wochenendes im November 2023. Auf dem Stadtkurs hatte sich nach wenigen Minuten ein Deckel einer Wasser- beziehungsweise Entwässerungsanlage gelöst, mehrere Autos beschädigt und auch Carlos Sainz Jr.s Ferrari schwer getroffen. Die Session wurde daraufhin unterbrochen, während Strecke und Installationen kontrolliert und gesichert wurden.

Bis zur Fortsetzung vergingen rund zweieinhalb Stunden. Wegen logistischer Zwänge sowie der Arbeitszeiten von Sicherheits- und Veranstaltungspersonal mussten Zuschauer die Tribünen jedoch vor der Wiederaufnahme verlassen. Damit verpassten viele Fans trotz gültiger Tickets die spätere Fahrzeit, die den Kern ihrer Klage bildete.

Das United States District Court for the District of Nevada hielt im Fall Jack Diep, et al. v. Liberty Media Corporation, et al. fest, dass eine Einigung in einer Sammelklage zwischen Liberty Media Corporation, Las Vegas Grand Prix, Inc. und Personen oder Unternehmen erzielt worden sei, die teilweise Rückerstattungen für ihre Tickets verlangt hatten. Das Gericht stellte zugleich klar, der vorgeschlagene Vergleich sei „kein Eingeständnis eines Fehlverhaltens“ der Beklagten, die „alle Vorwürfe eines Fehlverhaltens bestreiten und jede Haftung für sämtliche Ansprüche in der Klage zurückweisen“.

Anspruch auf Entschädigung könnten laut Las Vegas Review-Journal Käufer von Donnerstag-Einzeltickets sowie ein Teil der Inhaber von Dreitagespässen haben. Damit endet das Verfahren nach einer ursprünglich auf 5 Milliarden US-Dollar bezifferten Klage und einer teilweisen gerichtlichen Abweisung im Februar 2025 nun mit einer finanziellen Einigung für die betroffenen Zuschauer.

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