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Verstappen bestätigt Red Bulls Flügel-Rückkehr

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Max Verstappen hat vor dem Großen Preis von Ungarn bestätigt, dass Red Bull den nach Spa ausgebauten „Macarena“-Heckflügel wieder am RB22 einsetzt.

Im Interview mit Viaplay antwortete der viermalige Weltmeister auf die Frage, ob der Flügel bereits wieder am Auto montiert sei, knapp mit „Ja“. Zugleich machte er deutlich, dass Red Bull die Ursache zwar für behoben hält, den Härtetest auf der Strecke aber erst noch bestehen muss. „Wir gehen davon aus, dass das Problem gelöst wurde, aber natürlich weiß ich das nicht sicher“, sagte Verstappen. „Sie haben mehrere Tests gemacht und weitere Simulationen durchgeführt. Hoffentlich schließt er jetzt richtig. Das ist das Ziel.“

Verstappen sagte auch, dass das Team den Defekt inzwischen in einer kontrollierten Umgebung nachstellen konnte. „Zum Glück konnten sie es auch simulieren. Es ist schon sehr gut, wenn man das Problem reproduzieren kann. Jetzt hoffe ich einfach, dass es gelöst ist, denn so etwas will man hier natürlich auch nicht haben“, sagte er.

Der Heckflügel war vor dem Belgien-Grand-Prix aus Sicherheitsgründen aus dem Verkehr gezogen worden, nachdem Verstappen damit an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden in Österreich und in Silverstone Hochgeschwindigkeitsvorfälle erlebt hatte. Nach dem zweiten Defekt hatte er den Flügel als „super dangerous“ bezeichnet und gesagt: „I could have really hurt myself two times.“

Red Bull hatte die Probleme nach Spa klar als mechanisch eingeordnet. Laurent Mekies, Teamchef von Red Bull, sagte, es habe sich um „zwei unterschiedliche mechanische Defekte“ gehandelt, also nicht um ein und dieselbe Ursache. Zugleich kündigte er an: „Wir werden für Budapest eine Lösung haben.“ Technikchef Pierre Waché sprach ebenfalls von einem mechanischen Problem und erklärte, die betroffenen Teile des Mechanismus seien inzwischen verstärkt worden.

In Spa war Red Bull deshalb auf einen älteren, konventionelleren Heckflügel zurückgegangen. Mit dieser Ausführung fuhr Verstappen auf Rang drei. „Du meinst den alten Heckflügel? Er hat gut funktioniert. Ich habe das Auto auf der Strecke gehalten, und ich denke, das ist das Erste“, sagte er danach.

Damit wird die Rückkehr des schnelleren, zuletzt aber sicherheitsrelevanten Konzepts in Ungarn sofort zum Belastungstest für Red Bulls Reparatur. Nach Tests, Simulationen und verstärkten Bauteilen muss der „Macarena“-Flügel nun auf der Strecke zeigen, dass die beiden Defekte tatsächlich hinter dem Team liegen.

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