Sergio Perez sagt, sein Formel-1-Comeback mit Cadillac 2026 sei aus dem Wunsch entstanden, das bei Red Bull verlorene Selbstvertrauen zurückzugewinnen und sich selbst zu beweisen, dass er weiter zu den besten Fahrern im Feld gehört.
Im Podcast High Performance beschrieb der Mexikaner die letzten sechs Monate seiner Zeit bei Red Bull in Milton Keynes als „toxisch“ und mental belastend. Nach seinem Abschied Ende 2025 legte er deshalb ein Jahr Pause ein, ehe er mit Cadillac in die Formel 1 zurückkehrte.
Perez sagte, die schwierige Phase bei Red Bull habe sein Vertrauen in die eigene Leistung angegriffen. „Aber natürlich nimmt dir die Zeit bei Red Bull dieses Vertrauen, wenn du keine Leistung bringst und dein Teamkollege gewinnt. Und ich wusste immer, was die Probleme waren, aber es raubt dir einfach das Selbstvertrauen. Deshalb wollte ich zurückkommen“, sagte er.
Den Ausschlag für Cadillac habe für ihn die Größe des Projekts gegeben. Perez bezeichnete es als „ein riesiges Projekt“ und „eine riesige Marke“. Nach dem Treffen mit Dan Towriss sei ihm klar gewesen, dass der Verantwortliche „extrem ehrgeizig ist und alles tun wird, was nötig ist, um es auf ein sehr gutes Niveau zu bringen“.
Gerade dieser Aufbau reizt ihn nach eigener Darstellung besonders. „Es kann auch mein Projekt sein. Ich kann ein Teil davon sein und mir selbst beweisen, dass ich einer der Besten bin, und das will ich tun, weil ich immer daran glaube, dass ich einer der Besten in der Startaufstellung bin“, sagte Perez.
Zugleich machte er deutlich, dass Cadillac sportlich noch ganz am Anfang steht. Im Podcast sagte Perez, das Team bestreite erst sein sechstes Rennen und baue gerade erst eine eigene Kultur auf. Gerade deshalb misst er der Unterstützung im Hintergrund große Bedeutung bei.
„Wir reden hier von General Motors und TWG“, sagte Perez. Das seien „zwei große Kräfte, die nicht aufhören werden, bis sie am Ziel sind“. Für ihn ist das der Kern des Projekts: ein Neustart, der nicht nur seine Rückkehr in die Formel 1 erklärt, sondern auch seine Chance, den Schaden aus der Red-Bull-Zeit in einem eigenen Aufbauprojekt zu korrigieren.
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