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McLaren ehrt Häkkinen zum 1000. Grand Prix

McLaren hat zum 1000. Formel-1-Grand-Prix des Teams im McLaren Technology Centre in Woking eine Bronze-Statue von Mika Häkkinen enthüllt und damit das Jubiläum klar mit der eigenen Titelgeschichte verknüpft.

Die Skulptur des britischen Motorsport-Künstlers Paul Oz zeigt Häkkinen beim Jubel in Suzuka 1998, als er seinen ersten Formel-1-Weltmeistertitel gewann. Aufgestellt wurde sie auf dem Boulevard des Werks neben dem MP4/13, mit dem Häkkinen damals die Meisterschaft holte.

Der zweimalige Weltmeister war bei der Enthüllung selbst vor Ort, gemeinsam mit McLaren Racing-CEO Zak Brown, Teamchef Andrea Stella sowie den aktuellen Fahrern Lando Norris und Oscar Piastri. Häkkinen sagte bei der Zeremonie: „Wow … gute Erinnerungen! Das bin ich in Suzuka, als ich meine erste Weltmeisterschaft gewonnen habe, der Beginn von etwas ganz Besonderem.“

Er machte auch deutlich, warum genau dieser Moment für ihn herausragt. „Wenn man sein ganzes Leben lang Rennen fährt, steht man unter Druck, eine Weltmeisterschaft zu gewinnen, und man weiß nie, ob es wirklich klappt“, sagte Häkkinen. „An diesem Tag in Suzuka, vor dem Rennen, erinnere ich mich nur daran, dass ich dachte: Okay, machen wir es, greifen wir an. Ein unglaublicher Moment. Danke an euch alle.“

Die neue Statue reiht sich in Woking neben die Bronze-Denkmäler von Bruce McLaren, James Hunt, Niki Lauda, Alain Prost und Ayrton Senna ein. McLaren nutzte das 1000-Rennen-Jubiläum damit nicht für einen technischen Ausblick, sondern als demonstratives Bekenntnis zur eigenen Vergangenheit und zu den Fahrern, die sie geprägt haben.

Brown ordnete die Marke des Teams in der Formel-1-Geschichte entsprechend ein. „Mehr als 100 Formel-1-Teams sind gekommen und gegangen, seit McLaren debütiert hat“, sagte der McLaren-Racing-CEO. McLaren sei „das zweiterfolgreichste Team der Geschichte und das zweitälteste“, was er auf die DNA zurückführte, die Bruce McLaren dem Rennstall mitgegeben habe.

Stella verband die Feier direkt mit dem sportlichen Anspruch der Gegenwart. Es sei „eine unglaubliche Ehre“, sagte der Teamchef, zugleich aber auch eine Verpflichtung. McLaren habe „die Verantwortung, unsere Trophäenschränke weiter zu füllen, so wie es diejenigen vor uns getan haben“, und genau das mache das Jubiläum zu einer zusätzlichen Motivation.