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McLaren baut Fornarolis F1-Programm weiter aus

Leonardo Fornaroli hat bei einem zweitägigen McLaren-Test auf dem Circuit of the Americas 77 Runden und 425 Kilometer im MCL60 abgespult und damit sein drittes TPC-Programm im Formel-1-Auto des Teams abgeschlossen.

Für McLaren ist der Austin-Einsatz ein weiterer Schritt in einem gezielt aufgebauten Vorbereitungsprogramm für den amtierenden Formel-2-Champion, der als Reservist zum Team kam, aber keinen Stammplatz in der Formel 1 fand. Fornaroli teilt sich die Reservefahrerrolle bei McLaren mit IndyCar-Spitzenfahrer Pato O’Ward.

Der Lauf in Austin folgte auf frühere Einsätze mit 112 Runden in Barcelona im März und 68 Runden in Silverstone im vergangenen Monat. Aus dem einmaligen Test ist damit längst ein fortlaufendes Programm geworden, mit dem McLaren dem Italiener systematisch mehr Kilometer und mehr unterschiedliche Aufgaben gibt.

Das Team erklärte, der Plan in Austin habe „eine Mischung aus langen und kurzen Runs, Startprozeduren und Training von Formationsrunden“ umfasst. Dazu kamen wechselnde Bedingungen über die beiden Tage, die unterschiedliche Gripniveaus und damit zusätzliche Lernmöglichkeiten boten.

Fornaroli sagte in einer McLaren-Teammitteilung: „Es ist immer großartig, ein F1-Auto zu fahren. Ich bin McLaren dankbar, dass ich noch eine weitere Gelegenheit bekommen habe, den MCL60 zu fahren.“ Er erklärte, er fühle sich „immer wohler mit dem Auto und auch mit dem Team“.

Besonders wichtig war für ihn, dass das Programm über den Silverstone-Test hinausging. „Der Ablauf war ein Schritt nach vorn im Vergleich zu meinem letzten Test in Silverstone“, sagte Fornaroli. „Wir konnten einige Startübungen machen, was mir noch besser gezeigt hat, was es braucht, um ein F1-Auto in einer Session zu fahren.“ Damit sammelte er nicht nur weitere Runden, sondern auch Erfahrung in Abläufen, die näher an echte Grand-Prix-Einsätze heranreichen.

Fürnaroli absolvierte in Austin zugleich seine ersten Runden überhaupt in COTA. Dass er dort weitere Praxis in einem modernen Formel-1-Umfeld sammeln konnte, passt zu seiner Entwicklung innerhalb des Teams. Als Nächstes wird er McLaren nach eigenen Angaben „im Simulator für den Monaco GP“ unterstützen, womit die Streckenarbeit direkt in seine breitere Rolle als Reservefahrer eingebettet bleibt.