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Leclerc führt Ferrari-Doppelsieg in Monaco an

Charles Leclerc hat das erste Freie Training zum Grand Prix von Monaco in 1:13,978 Minuten als Schnellster beendet und damit einen Ferrari-Doppelsieg vor Lewis Hamilton angeführt, während zwei rote Flaggen die Session nach Unfällen von Isack Hadjar und Fernando Alonso unterbrachen.

Hamilton lag mit 1:14,204 Minuten 0,226 Sekunden zurück, Max Verstappen wurde im Red Bull mit 1:14,491 Dritter. Dahinter folgten die Mercedes von Kimi Antonelli in 1:14,537 und George Russell in 1:14,983, womit sich früh abzeichnete, dass Ferrari, Mercedes und Red Bull auf den engen Straßen von Monte Carlo sofort im Vorderfeld lagen.

Leclercs Bestzeit kam nicht ohne Wackler zustande. Der Monegasse verbremste sich früh in Mirabeau, fuhr geradeaus in die Auslaufzone und musste per Rückwärtsgang wieder auf die Strecke. Danach steigerte er sich erst auf 1:14,928 und setzte sich im weiteren Verlauf wieder an die Spitze, nachdem Hamilton kurz zuvor mit 1:14,204 die Bestmarke übernommen hatte.

Mercedes hatte zwischenzeitlich die Ferrari-Ordnung gestört. Antonelli ging auf den Medium-Reifen mit 1:14,537 in Führung und unterstrich, dass die Session nicht nur ein Ferrari-internes Duell war. Verstappen mischte trotz wiederholter Beschwerden über Reifenabbau und das Fahrverhalten seines Autos ebenfalls vorn mit und beendete die Stunde nur 0,513 Sekunden hinter Leclerc.

Die erste längere Unterbrechung kam mit etwas weniger als 24 bis 25 Minuten Restzeit. Hadjar verlor in der Schwimmbad-Schikane das Heck seines Red Bull und schlug hart in die Leitplanke ein, wobei Vorder- und Hinterwagen beschädigt wurden. Isack Hadjar, Red-Bull-Pilot, funkte danach: „Ich verstehe nicht, warum das Heck so ausgebrochen ist.“ Kurz darauf ergänzte er: „Es tut mir leid.“ Nach der Bergung blieb den Teams nur noch ein verkürztes Schlussprogramm.

Gerade in dieser Phase setzte Ferrari den entscheidenden Akzent. Nach dem Restart übernahm Hamilton zunächst Rang eins, ehe Leclerc mit seiner 1:13,978 konterte und die Bestzeit des Tages setzte.

Die zweite rote Flagge beendete den Kampf um weitere Verbesserungen praktisch vorzeitig. Alonso traf in den Schlussminuten die Mauer, verlor Teile seines Frontflügels in der Nähe der Schikane und sorgte damit für die nächste Unterbrechung. Als die Session noch einmal freigegeben wurde, blieb nur noch Zeit für Probestarts. Für Ferrari bedeutete das einen sauberen Auftakt ins Monaco-Wochenende, mit Leclerc und Hamilton vor Verstappen und den beiden Mercedes an der Spitze der Zeitenliste.