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Lawson: Verstappen half nach Red-Bull-Rückstufung

Liam Lawson sagt, dass ausgerechnet Max Verstappen ihn nach seiner schnellen Rückstufung von Red Bull zu Racing Bulls zu Beginn der Formel-1-Saison 2025 direkt unterstützt hat. Der Neuseeländer verlor sein Cockpit nach nur zwei Rennwochenenden in Australien und China wieder, nachdem er vor der Saison als Nachfolger von Sergio Perez ins A-Team aufgerückt war. Später ersetzte Yuki Tsunoda ihn bei Red Bull.

Lawson schilderte im High Performance Podcast, wie viel ihm Verstappens Haltung in dieser Phase bedeutete. „Als ich zu Red Bull kam, hat er mich durch all das sehr unterstützt. Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, aber er hat mich sehr, sehr unterstützt“, sagte Lawson. Er ergänzte, dass er damals mit vielen Menschen gesprochen habe, „aber ich habe auch mit ihm darüber gesprochen, und er hat mich wirklich sehr unterstützt“.

Für Lawson passt diese Reaktion zu dem Bild, das er schon lange von Verstappen hatte. Den viermaligen Weltmeister beschrieb er als ungewöhnlich bodenständig. „Max war einfach immer sehr echt“, sagte Lawson. Gerade auf diesem Erfolgsniveau wäre es nach seiner Einschätzung leicht, sich anders zu verhalten, doch Verstappen sei „mit jedem so“ und wolle vor allem Autos fahren und über Rennwagen und Racing sprechen.

Diese Haltung, so Lawson, habe er schon als Reservist im Red-Bull-Umfeld erlebt. Verstappen habe sich die Mühe gemacht, ihn zu begrüßen und wahrzunehmen, und ihn schon damals nach seiner Formel-2-Saison gefragt: wie es in der F2 laufe, wie sich das Auto anfühle und wie sich alles entwickle. Lawson sagte, er habe das damals „wirklich cool“ gefunden.

Dass Verstappen ihn später auch in seiner schwierigsten Phase bei Red Bull auffing, gibt Lawsons kurzer Zeit im Topteam eine andere Färbung. Er sagte, gerade die Chance, im selben Auto an der Seite des Niederländers zu fahren und dessen Arbeitsweise aus der Nähe zu sehen, sei für ihn besonders wertvoll gewesen. Für Lawson war das im Grunde „eine Fahrstunde vom besten Fahrer im Sport“.

Damit wird aus einer Degradierung nach nur zwei Wochenenden nicht nur ein sportlicher Rückschlag, sondern auch eine Phase, aus der Lawson nach eigener Darstellung mit direkter Unterstützung des Maßstabs im Feld und mit einem seltenen Einblick in Verstappens Arbeit weitergehen konnte.