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Lawson: Permane half nach Red-Bull-Rückschlag

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Liam Lawson kehrte nach dem Verlust seines Red-Bull-Cockpits mit gesenktem Kopf zu Racing Bulls zurück, doch laut Teamchef Alan Permane half ihm das vertraute Umfeld dabei, sein Selbstvertrauen schnell wieder aufzubauen und seine Form zurückzufinden.

Permane sagte im Podcast Beyond The Grid, Lawson sei nach seinem kurzen Red-Bull-Einsatz zu Beginn der Saison 2025 "nicht mehr derselbe Typ" gewesen. Nach einem Unfall in Australien und letzten Startplätzen für Sprint und Grand Prix in China wurde der Neuseeländer rasch zu Racing Bulls zurückversetzt. "Er hat am Anfang nicht viel darüber gesagt. Ehrlich gesagt hatte er den Kopf hängen", sagte Permane. Obwohl Lawson damals betont habe, alles sei in Ordnung, habe das Team sofort gesehen, dass ihn die Situation getroffen hatte.

Lawson selbst beschrieb die zwei Rennen bei Red Bull im High Performance Podcast als psychisch zermürbend. Umso wichtiger sei für ihn die Rückkehr in eine bekannte Struktur gewesen. Über Permane sagte er: "Er war mein Bezugspunkt, als ich ins Team zurückkam. Mir ging es nach dem, was passiert war, offensichtlich nicht gut, aber er wusste, was ich kann, er hat an mich geglaubt und mir schnell mein Vertrauen zurückgegeben. Nach ein paar Rennen war das erledigt."

Dass Permane dabei mehr als nur ein klassischer Teamchef war, erklärt einen Teil dieser schnellen Erholung. Die beiden hatten bereits zuvor eng technisch zusammengearbeitet, als Lawson bei Racing Bulls seine ersten Formel-1-Einsätze bekam. Lawson sagte, auch nach Permañes Aufstieg an die Teamspitze habe sich an dieser Arbeitsweise "in dieser Hinsicht nichts wirklich geändert". Gerade nach der Rückkehr habe ihm diese ungewöhnlich enge Verbindung geholfen.

Permane wies allerdings den Gedanken zurück, Racing Bulls habe Lawson "wieder aufgebaut". Das Team habe ihn unterstützt, der Umschwung sei aber vor allem vom Fahrer selbst gekommen. "Ich will nicht sagen, dass wir ihn neu aufgebaut haben, weil das etwas zu dramatisch wäre. Wir haben ihn nur unterstützt und geholfen, wo wir konnten", sagte er. Lawson habe härter im Simulator gearbeitet, neben der Strecke mehr investiert und sehr eng mit seinen Ingenieuren gearbeitet.

Nach der Bestätigung seines Vertrags für 2026 gab Permane ihm eine klare Anweisung mit: alles außerhalb des Cockpits auszublenden. Er habe Lawson gesagt, er solle sich weder um Flüge noch Hotels oder andere Nebensachen kümmern, sondern sich nur auf die Arbeit konzentrieren. Genau das sehe man nun, sagte Permane. Lawson sei "voll fokussiert", arbeite enger mit den Ingenieuren, wisse genauer, was er vom Auto brauche, und könne es entsprechend besser nutzen.

Diese Erholung zeigt sich auch in den Ergebnissen. Lawson hat nach den ersten zehn Saisonläufen 39 Punkte gesammelt und vor Belgien in den letzten fünf Grands Prix jeweils gepunktet. Damit ist aus einem Fahrer, den der kurze Red-Bull-Abstecher sichtbar erschüttert hatte, wieder ein zentraler Leistungsträger bei Racing Bulls geworden, mit einer Stabilität, die auch für 2026 Bedeutung hat.

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