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Lando Norris plante Formel-E-Test in Monaco an

Lando Norris hat beim Monaco E-Prix offenbart, dass er zu einem späteren Zeitpunkt einen Test in einem Formel-E-Auto geplant hatte, der wegen Terminkonflikten und des dichten Formel-1-Kalenders aber nicht zustande kam.

Der McLaren-Pilot sprach bei seinem Besuch im Formel-E-Fahrerlager als Gast von Andretti an der Seite von Jake Dennis über sein Interesse an der elektrischen Rennserie. Gegenüber Formula E sagte Norris: „Ich hatte vor, irgendwann ein bisschen in einem Formel-E-Auto zu fahren.“ Er ergänzte, dass er darüber bereits mit Dennis und „ein paar anderen Fahrern, die hier gefahren sind“, gesprochen habe.

Für Norris war die Idee nicht nur ein Ausflug in eine andere Kategorie, sondern auch eine Möglichkeit, von einem Feld zu lernen, das er sehr hoch einschätzt. „Nicht alles lässt sich zwischen den beiden Serien vollständig übertragen, aber man kann immer etwas lernen, wenn man mit Fahrern spricht und ihnen zuhört, die an der Spitze dieser Kategorie stehen“, sagte er.

Entsprechend deutlich fiel auch sein Urteil über das Niveau in der Formel E aus. Norris, Formel-1-Weltmeister und bei McLaren unter Vertrag, verwies darauf, dass er mit vielen der Fahrer aufgewachsen sei oder bereits gegen sie gefahren sei. „Das Niveau der Fahrer hier ist erstklassig, besser geht es kaum“, sagte er. Die Serie sei mit „Athleten der Spitzenklasse, einigen der besten der Welt“ besetzt, und genau das mache den Besuch für ihn reizvoll.

Dass Norris dieses Interesse gerade jetzt öffentlich macht, ist auch im technischen Kontext bemerkenswert. Die Formel 1 steuert auf ihre Motorenregeln für 2026 zu, bei denen elektrische Leistung und Energiemanagement an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig bereitet die Formel E für die kommende Saison die Einführung ihres neuen Gen4-Autos vor, das Fortschritte bei Beschleunigung und Effizienz bringen soll.

Norris war in Monaco nicht der einzige prominente Name aus der Formel 1. Auch Gabriel Bortoleto, Carlos Sainz, Nico Hülkenberg, Oliver Bearman und Christian Horner waren beim E-Prix vor Ort. Dass ein amtierender Formel-1-Weltmeister einen Formel-E-Test zumindest konkret ins Auge gefasst hatte, zeigt dennoch besonders deutlich, wie eng die Berührungspunkte zwischen beiden Serien vor den neuen Hybridregeln geworden sind.