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Ford hält trotz Verstappen-Frage an Red Bull fest

Ford bleibt bei seinem Formel-1-Einstieg mit Red Bull ab 2026, unabhängig davon, wie Max Verstappen über seine Zukunft entscheidet. Das machte Ford-Performance-Chef Mark Rushbrook deutlich und stellte klar, dass das Engagement des Herstellers nicht von einem einzelnen Fahrer abhängt.

Verstappens Zukunft ist zuletzt verstärkt zum Thema geworden, nachdem der viermalige Weltmeister öffentlich Zweifel an der Richtung der Formel 1 geäußert hatte. Dabei ging es vor allem um die Fahrzeuge für 2026 sowie um die neuen Technik- und Motorenregeln, die zeitlich mit Fords Einstieg an der Seite von Red Bull zusammenfallen.

Rushbrook sagte gegenüber Motorsport.com, Ford habe sich aus grundsätzlichen Gründen für Red Bull entschieden. „Wir sind in die Formel 1 gekommen, um in der Formel 1 zu sein, und wir haben Red Bull wegen dem ausgewählt, was das Team ist, wegen seiner Kultur, nicht wegen irgendeiner einzelnen Person.“

Gleichzeitig machte er klar, dass ein möglicher Abschied Verstappens sportlich und emotional ein Verlust wäre, aber nichts an Fords Kurs ändern würde. „Wir würden es hassen, ihn gehen zu sehen, aber das würde unser Engagement für den Sport nicht ändern“, sagte Rushbrook.

Diese Rückendeckung kommt in einer Phase, in der Red Bull auch intern mit Unruhe konfrontiert ist. In den vergangenen Jahren wurden rund um das Team mehrere prominente Abgänge bekannt, darunter Christian Horner, Helmut Marko, Adrian Newey, Jonathan Wheatley und als jüngster Name Gianpiero Lambiase.

Rushbrook räumte ein, dass solche Personalien zwangsläufig Fragen auslösen. „Es gibt immer eine gewisse Sorge, wenn man jemanden gehen sieht. Warum gehen sie? Was bedeutet das tatsächlich für das Team?“, sagte er. Entscheidend sei aber der Umgang damit: „Wenn Dinge passieren, kommt es darauf an, wie man darauf reagiert und stark bleibt.“

Damit positioniert sich Ford klar für das Reglement ab 2026 und für die Partnerschaft mit Red Bull, auch wenn um Verstappen und die personelle Entwicklung des Teams weiter Unsicherheit besteht.