Jenson Button hat ein mögliches Comeback im internationalen Motorsport direkt mit Aston Martin und Le Mans verknüpft. In seiner Kolumne auf der Aston-Martin-Website schrieb der Formel-1-Weltmeister von 2009, er erwarte seine Rückkehr "sehr bald" und würde "gerne eines Tages den Aston Martin Valkyrie in Le Mans fahren".
Button hatte nach dem 8-Stunden-Rennen von Bahrain im vergangenen November seinen Rückzug aus dem Profisport erklärt. Nun schrieb er, er habe sich Ende vergangenen Jahres vom professionellen Motorsport "verabschiedet", rechne aber mit einer Rückkehr auf die internationale Bühne, "definitiv nicht auf dem kleinsten Podium".
Damit weist vieles in Richtung des Valkyrie-Programms von Aston Martin. Button ist Team-Botschafter des Herstellers, dessen Valkyrie AMR-LMH in diesem Jahr mit The Heart of Racing in der Hypercar-Klasse der WEC antritt. Einen freien Platz für Button gibt es laut den vorliegenden Informationen zwar nicht, seine Nähe zum Team schafft aber einen naheliegenden Weg zurück.
Besonders reizvoll ist das Projekt für Button auch aus einem anderen Grund. "Ich würde jedoch gerne irgendwann mit dem Aston Martin Valkyrie in Le Mans fahren. Vielleicht können wir das möglich machen. Es wäre meine Chance, endlich ein von Adrian Newey entworfenes Auto zu fahren", schrieb er. Das wäre bemerkenswert, weil Button trotz 306 Grand-Prix-Starts, 15 Siegen und seines WM-Titels nie ein Newey-Auto im Rennbetrieb gefahren hat.
Le Mans ist für Button zudem unerledigte Arbeit. Einen Sieg hat er dort bei vier Starts noch nicht geschafft. Bei seinem Debüt 2018 mit SMP Racing fiel er aus, 2023 fuhr er den Garage-56-NASCAR, 2024 wurde er mit Hertz Team Jota Neunter und im vergangenen Jahr mit Cadillac Hertz Team Jota Siebter.
Einen eigenen Angriff auf die komplette Triple Crown schloss Button dagegen klar aus. Über das Indianapolis 500 sagte Jenson Button, Formel-1-Weltmeister 2009 und Aston-Martin-Botschafter, in seiner Kolumne: "Ich habe riesigen Respekt vor diesen Fahrern, aber das ist nichts für mich." Stattdessen sieht er Fernando Alonso in der besseren Position: "Fernando hat wahrscheinlich von allen die beste Chance, die Triple Crown zu vollenden. Er hat Monaco und Le Mans schon gewonnen, und in Indy war er nah dran, dort hat er sogar geführt. Wenn er es noch einmal versuchen will, hat er absolut eine Chance."
Für Button läuft die Geschichte damit in eine andere Richtung: nicht nach Indianapolis, sondern womöglich zurück nach Le Mans, in einem Aston Martin Valkyrie und erstmals in einem von Newey entworfenen Auto.
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