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Zak Brown erhält MIA-Preis für McLaren-Umbau

McLaren-Racing-CEO Zak Brown ist zum Empfänger des Outstanding Contribution to the Motorsport Industry Award der Motorsport Industry Association für 2026 ernannt worden. Die Auszeichnung wurde bei der jährlichen Sommerveranstaltung der MIA verliehen und rückt vor allem in den Mittelpunkt, wie eng Browns Branchenrenommee inzwischen mit McLarens Rückkehr in Richtung Formel-1-Spitze verknüpft ist.

Der Preis würdigt nach Angaben der MIA einen außergewöhnlichen persönlichen Beitrag zum Motorsport und zum High-Performance-Engineering. Brown nahm die Ehrung am Dienstag, dem 24., von The Rt Hon the Lord Astor of Hever PC DL entgegen. Dass die Auszeichnung nicht nur einen Teamchef-Alltag in der Formel 1 abbildet, sondern einen Beitrag für die Branche insgesamt hervorheben soll, macht sie im Motorsport besonders gewichtig.

Genau darin liegt die Bedeutung für Brown und McLaren. Seit 2018 steht Brown als CEO an der Spitze von McLaren und hat in dieser Zeit den Wiederaufbau eines zuvor angeschlagenen Teams vorangetrieben. In den vorliegenden Angaben wird diese Arbeit mit organisatorischen Reformen, einer stärkeren Führungsstruktur, kommerziellem Erfolg und der Rückkehr in den Kampf an der Spitze der Formel 1 verbunden. Die Ehrung liest sich damit weniger als Momentaufnahme und mehr als Anerkennung einer mehrjährigen Neuausrichtung.

Brown selbst rückte nach der Preisvergabe sofort das Team in den Vordergrund. Zak Brown, CEO von McLaren Racing, sagte: „Ein riesiges Dankeschön an die MIA für diese Ehre. Ich werde den Preis mit Stolz mit dem ganzen Team teilen.“ Damit griff er direkt den Kern der Entwicklung auf, für die er nun ausgezeichnet wurde.

Noch deutlicher wurde Brown bei der Einordnung von McLarens Fortschritt in der Formel 1. „Die Formel 1 ist der ultimative Teamsport, und Erfolg ist ohne eine starke Teamkultur und großartige Teamarbeit nicht möglich“, sagte er. Er verband die Auszeichnung damit nicht mit einer Einzelperson, sondern mit dem internen Umbau, der McLaren wieder nach vorn gebracht hat.

Diesen Gedanken führte er mit Blick auf die sportliche Entwicklung weiter. „Wir waren auf einer unglaublichen Reise zurück an die Spitze des Formel-1-Feldes, und ich möchte allen Männern und Frauen bei McLaren Racing danken, die das möglich gemacht haben. Ich könnte nicht stolzer auf das sein, was wir gemeinsam erreicht haben“, sagte Brown. Gerade dieser Verweis auf den Weg zurück nach vorn zeigt, warum die Auszeichnung im Rennsportkontext mehr ist als ein Ehrenpreis für langjährige Präsenz: Sie bestätigt einen Wandel, der sich in Struktur, Kultur und Wettbewerbsfähigkeit niedergeschlagen hat.

Mit der Ehrung reiht sich Brown in eine Liste früherer Preisträger ein, zu der Sir Jackie Stewart, Sir Stirling Moss, Toto Wolff und Ross Brawn gehören. Für McLaren ist das ein starkes Signal, weil Browns Arbeit damit nicht nur als erfolgreiche Führung eines Formel-1-Teams gewertet wird, sondern als Beitrag mit Bedeutung für den Motorsport insgesamt. Genau das verstärkt auch das Bild von McLarens Wiederaufstieg: Der Umbau wird inzwischen nicht nur auf der Strecke wahrgenommen, sondern auf Branchenebene als prägende Leistung anerkannt.