Max Verstappen startet beim Formel-1-Grand-Prix von Spanien in Barcelona von Platz fünf, Isack Hadjar von Platz sechs. Für Red Bull war das ein deutlich stärkeres Qualifying als nach dem bisherigen Wochenende zu erwarten war, denn plötzlich lag sogar die Top 3 in Reichweite.
Beide Red-Bull-Fahrer stehen damit in der dritten Startreihe. Verstappen und Hadjar lagen am Ende weniger als vier Zehntel hinter Polesetter George Russell, Hadjar fehlte auf den drittplatzierten Kimi Antonelli sogar weniger als eine Zehntelsekunde.
Gerade deshalb überwog bei Verstappen nicht nur Zufriedenheit, sondern auch das Gefühl einer verpassten Chance. Max Verstappen, Red-Bull-Fahrer, sagte, das Qualifying sei etwas besser gelaufen als erwartet. Rückblickend sei Platz fünf zwar gut, aber es habe auch eine echte Möglichkeit auf Rang drei gegeben. Auf seiner entscheidenden Runde war er im ersten Sektor noch am schnellsten, verlor dann aber im letzten Abschnitt Zeit, weil das Auto zu stark zu rutschen begann und er seine normale Linie nicht mehr fahren konnte.
Erschwert wurde Q3 für ihn auch durch eine Rotphase. Verstappen sagte, er habe danach etwa zehn Minuten in der Box gesessen und dabei etwas den Rhythmus verloren. Umso bemerkenswerter war für ihn das Ergebnis, weil er vor dem Qualifying damit gerechnet hatte, "meilenweit weg" zu sein und eher auf den Plätzen sieben oder acht zu landen. Deshalb sei dieses Resultat vielversprechend.
Auch Hadjar hatte mit einem solchen Schritt nicht gerechnet. Isack Hadjar, Red-Bull-Fahrer, sprach von einem schwierigen Freitag und einem komplizierten Samstagvormittag, bevor das Team im Qualifying offenbar etwas mehr Pace fand, besonders auf dem Weg in Q3. Dass der Rückstand am Ende nur drei Zehntel auf die Pole betrug, überraschte ihn selbst: "Ich weiß nicht einmal, wie wir nur drei Zehntel von der Pole entfernt sind, weil wir die ganze Zeit eine Sekunde zurücklagen."
Dass es trotz dieses Fortschritts nur Rang sechs wurde, ließ ihn dennoch nicht ganz zufrieden zurück. Hadjar sagte, so nah an Platz drei zu sein, sei "ein bisschen enttäuschend", weil Antonelli nur knapp vor ihm lag.
Für das 66-Runden-Rennen gibt Red Bull die unerwartet starke Ausgangslage nun eine deutlich bessere Basis als noch vor dem Qualifying absehbar war. Hadjar erwartet bei hohen Temperaturen, viel Reifenabbau und vielen Boxenstopps ein lebhaftes Rennen, in dem von Startplatz fünf und sechs aus Chancen entstehen könnten.
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