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McLaren zeigt Silverstone-Lackierung im M2B-Stil

McLaren tritt beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone mit einer einmaligen Sonderlackierung an: Lando Norris und Oscar Piastri fahren den MCL40 in einem Heritage-Design, das vom McLaren M2B aus dem Jahr 1966 inspiriert ist, dem ersten Formel-1-Auto des Teams.

Für sein Heimrennen verabschiedet sich McLaren damit vorübergehend von der üblichen Papaya-Optik und greift eine überwiegend weiße Gestaltung auf, die direkt auf die Anfänge des Teams verweist. Der Bezug ist für Silverstone besonders naheliegend, weil Bruce McLaren dort 1966 den ersten WM-Punkt der Teamgeschichte holte, in derselben Saison, in der der M2B beim Monaco-Grand-Prix debütierte.

Die Lackierung entstand gemeinsam mit Google Gemini unter dem Slogan „Spark What’s Next“. McLaren nutzt die Sondergestaltung damit nicht nur als Rückblick auf seine Formel-1-Ursprünge, sondern auch als Brücke zur Gegenwart. Das Team hatte seine Historie in dieser Saison bereits beim 1000. Formel-1-Grand-Prix in Monaco in den Mittelpunkt gestellt, als Mika Häkkinen den originalen M2B auf dem Stadtkurs fuhr.

Louise McEwen, Chief Marketing Officer von McLaren Racing, sagte in einer Teammitteilung: „Unsere Silverstone-Lackierung ist eine Feier dessen, wo wir begonnen haben, und all dessen, was wir seitdem aufgebaut haben.“ Der M2B stehe für „den Beginn einer Reise, die von unermüdlicher Innovation und dem Glauben an Möglichkeiten geprägt ist, und dieses Design bringt genau diesen Geist zum Leben“.

McEwen stellte den Bezug zur Partnerschaft mit Google Gemini ausdrücklich her. „Unsere Partnerschaft mit Google Gemini basiert auf denselben Prinzipien“, sagte sie. „Gemeinsam erforschen wir, wie Technologie neue Wege für Innovation eröffnen, Weiterentwicklung fördern und die Leistung auf und neben der Strecke vorantreiben kann.“

Nach Angaben von McLaren geht die Zusammenarbeit mit Gemini deutlich über das Branding der Sonderlackierung hinaus. Das Team setzt Gemini Enterprise ein, um Streckeningenieuren während eines Rennens bei der Suche und dem Vergleich sportlicher Regularien zu helfen. Außerdem befindet sich eine natürlichsprachige Schnittstelle in Entwicklung, die Daten aus mehreren Systemen gleichzeitig abrufen soll.

Gerade deshalb ist die Silverstone-Lackierung mehr als ein reiner Nostalgie-Auftritt. Indem McLaren den weißen Look des M2B mit dem heutigen MCL40 am Ort des ersten WM-Punkts verbindet, erzählt das Team seine Vergangenheit, seine aktuelle Arbeitsweise und seinen technologischen Anspruch als eine durchgehende Innovationsgeschichte.