← Home

Lewis Hamilton hadert mit Regelwechsel nach Ferrari-2025

Lewis Hamilton hat nach seiner ersten podiumslosen Saison und seiner ersten Qualifying-Schlussposition aus reiner Pace einen bemerkenswerten Punkt gesetzt: Der Ferrari-Pilot glaubt, dass ausgerechnet eine Fortsetzung der Ground-Effect-Ära ihm hätte helfen können, obwohl ihm die 2026er-Autos nach eigener Aussage besser gefallen. Nach 2025 bei Ferrari und dem Tiefpunkt in Las Vegas sagte Hamilton im Gespräch mit Medien, darunter RacingNews365: „Wenn wir mit diesen Autos weitergemacht hätten, hätte ich an ihrer Entwicklung mitgewirkt. Ich denke, ich wäre mit dem Auto dieses Jahres wohler gewesen als mit dem des vergangenen Jahres.“

Damit zog Hamilton die Bilanz einer Saison, die er laut den Berichten selbst als „cauchemardesque“ einordnete. 2025 blieb er in einem vollen Jahr erstmals ohne Podium. Den Sprint-Sieg in China gab es zwar, doch der änderte nichts am Gesamtbild. In Las Vegas qualifizierte sich Hamilton laut Bericht erstmals „rein auf Basis der Performance“ als Letzter.

Die technische Erklärung dafür liegt laut den Berichten in seinem schwierigen Verhältnis zum Ferrari SF-25 unter den Ground-Effect-Regeln. Hamiltons Stil mit spätem, hartem Bremsen, aggressivem Einlenken und frühem Herausbeschleunigen in einer V-Linie passte laut Darstellung nie richtig zu diesen Autos. Die verlangten eher frühere Bremspunkte, eine rundere U-Linie und konstante Kurvengeschwindigkeit. Dazu kamen laut Bericht starkes Untersteuern und wenig Bewegung am Heck, also genau die Eigenschaften, die Hamilton nicht mag.

Sein Punkt ist deshalb kein Widerspruch, sondern eine Frage der Entwicklung. Hamilton erklärte im Gespräch mit Medien, darunter RacingNews365, dass ihn eine evolutionäre Weiterentwicklung des Konzepts wohl näher an das Auto gebracht hätte. Wenn Ferrari ein weiteres Jahr auf dieser Basis gebaut hätte und er daran beteiligt gewesen wäre, hätte sich die Lage aus seiner Sicht eher drehen können.

Trotzdem klingt Hamilton vor 2026 nicht wie ein Fahrer, der einer verlorenen Ära nachtrauert. Über die neuen Autos sagte er im Gespräch mit Medien, darunter RacingNews365: „Einerseits bin ich in einer glücklichen Phase meines Lebens, und andererseits sind die Autos angenehmer zu fahren als die mit Ground Effect.“ Laut den Berichten sieht er in den 2026er-Chassis mehr aerodynamischen Rake, also ein Merkmal, das er mit den Mercedes-Autos von 2017 bis 2021 verbindet. Dazu kommt für ihn ein weiterer Punkt. „Ich denke, ich wäre wahrscheinlich im diesjährigen Auto glücklicher gewesen als im letztjährigen, aber es gibt kein Marsouinage mehr, also ist es eine Kombination aus all diesen Dingen“, sagte Hamilton als Ferrari-Pilot im Gespräch mit Medien, darunter RacingNews365.

Auch die Kritik vieler Fahrer am neuen Energie-Management teilt Hamilton nicht. „Ich finde das nicht seltsam, es ist einfach anders“, sagte Hamilton als Ferrari-Pilot im Gespräch über die neuen Regeln. Er ordnete ein, dass „Lift and Coast“ nichts Neues sei. „Früher war es, um Kraftstoff oder Reifen zu sparen. Jetzt geht es darum, die Energie über die Runde zu optimieren“, erklärte Hamilton als Ferrari-Pilot im Gespräch über die neuen Regeln. Nach seiner Darstellung wird das Fahren dadurch strategischer, weil jede Strecke einen anderen Umgang mit Energierückgewinnung und Einsatz verlangt. Für Hamilton gehört das zu einer Formel 1, in der Rennmanagement und „Rennintelligenz“ noch mehr zählen.

So bleibt von seiner Ferrari-Saison 2025 vor allem diese doppelte Aussage: Die Ground-Effect-Autos lagen ihm nie, aber noch ein Jahr mit einem weiterentwickelten Ferrari hätte ihm laut eigener Einschätzung helfen können. Gleichzeitig sieht er in den 2026er-Regeln und den neuen Autos ein Umfeld, das seinem Stil eher entgegenkommt.