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Hamilton vermisst Roscoe bei Heimrennen in Silverstone

Lewis Hamilton bestreitet seinen Grand Prix von Großbritannien 2026 in Silverstone zum ersten Mal seit Jahren ohne Roscoe an seiner Seite und sagte vor seinem Heimrennen, dass er Roscoe und Coco „jeden Tag“ vermisse.

Der Ferrari-Pilot sprach im Fahrerlager von Silverstone offen über die Lücke, die der Tod seines englischen Bulldogs hinterlassen hat. Roscoe war 2025 noch mit nach Silverstone gereist und starb drei Monate später im September nach einer Lungenentzündung. Hamilton verwies auch auf Coco, seine andere Bulldogge, die 2020 nach einem vermuteten Herzinfarkt starb.

Hamilton sagte in der Pressekonferenz in Silverstone, es fühle sich noch immer unwirklich an. „Für alle, die Hunde haben: Ich vermisse sie jeden Tag. Ich vermisse beide Hunde jeden Tag.“ Er fügte hinzu, dass er auf einem anderen Handy noch immer ein Foto von Roscoe habe: „Ja, es ist ein seltsames Gefühl.“

Aus der nachdenklichen Runde wurde dann kurz eine heitere Erinnerung, als Hamilton neben seinem früheren Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas eine typische Roscoe-Geschichte erzählte. Er erinnerte sich daran, dass der Hund nachts geschnarcht habe, er mit ihm rausmusste und Roscoe sein Geschäft dann regelmäßig direkt vor Bottas’ Motorhome erledigte. „Er ist einfach immer dorthin gegangen. Keine Ahnung, warum“, sagte Hamilton. Bottas antwortete grinsend: „Für mich war das immer ein Geschenk.“ Hamilton lachte und stimmte zu, Roscoe habe ihm eben „sein Geschenk dagelassen“.

Gerade diese Mischung aus Vertrautheit und Präsenz erklärt, warum Roscoes Fehlen in Silverstone mehr ist als nur eine private Leerstelle. Über Jahre war er ein fester Begleiter Hamiltons im Fahrerlager und bei Fans wie Teammitgliedern ein Publikumsliebling. Hamilton sagte, es sei „wunderschön“ gewesen zu sehen, wie viel Liebe Roscoe dort bekommen habe: „Er war wirklich ein Teil von Silverstone.“

Damit bekommt Hamiltons Heimrennen in diesem Jahr eine ungewöhnlich persönliche Note, weil in Silverstone nicht nur ein Hund fehlt, sondern eine Figur, die für viele längst zum Bild dieses Ortes gehörte.