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Gucci bei Alpine als Titelsponsor ab 2027 im Fokus

Gucci ist laut GPblog der Favorit auf das Titelsponsoring von Alpine ab 2027 und könnte dem Team damit in einer ohnehin von Umbauten geprägten Phase einen neuen Namen geben. Alpine schloss die Möglichkeit auf Anfrage nicht aus, verwies aber nur allgemein auf vertrauliche Gespräche mit potenziellen Partnern.

Auslöser für die Spekulation ist das auslaufende Abkommen mit BWT. Der Vertrag mit dem österreichischen Wasseraufbereitungsunternehmen endet laut den Berichten Ende 2026, womit sich für Alpine die Tür zu einem neuen Namenspartner öffnet. Der Rennstall firmiert derzeit als BWT Alpine Formula One Team.

Nach Angaben von GPblog will Gucci die Formel 1 nutzen, um die Popularität und Sichtbarkeit der Marke vor allem in den USA und in Europa weiter zu steigern. Damit würde Alpine nicht nur einen neuen Hauptsponsor gewinnen, sondern möglicherweise auch ab 2027 unter einem veränderten Teamnamen antreten.

Als GPblog bei Alpine nachfragte, bestätigte das Team keine konkreten Details. Alpine erklärte: „Das Alpine Formula One Team ist ständig auf der Suche nach neuen Partnerschaftsmöglichkeiten und steht mit einer Vielzahl von Marken und Unternehmen als potenziellen Partnern in Kontakt. Die Gespräche bleiben jedoch stets vertraulich und werden erst nach Bestätigung und Zustimmung aller Parteien öffentlich gemacht.“

Die Gucci-Spekulation fällt in eine Phase, in der sich bei Alpine ohnehin viel verändert. Das Team aus Enstone stellt ab 2026 auf Mercedes-Motoren um, hat mehrere Veränderungen im Top-Management erlebt und wird seit Längerem von Gerüchten um mögliche Käufer für den von Otro Capital zum Verkauf gestellten 24-Prozent-Anteil begleitet.

Finanziell wäre ein Titeldeal dieser Größenordnung für Alpine spürbar. GPblog spricht von Einnahmen in Höhe von mehreren zehn Millionen Euro beziehungsweise Dollar; als konservative Schätzung nennt der Bericht 30 bis 60 Millionen Euro. Selbst damit läge Alpine im Vergleich zu Teams mit Titelsponsoren wie Oracle, HP, Petronas, Mastercard und Aramco aber weiterhin eher im Mittelfeld des Feldes.