Aston Martin hat AQUAME als exklusiven Wasserflaschen-Partner für die Formel-1-Saison 2026 benannt und verbindet den Deal direkt mit einem Leistungsthema: Echtzeit-Tracking der Flüssigkeitsaufnahme soll im Team Konzentration, Regeneration und den täglichen körperlichen Zustand unterstützen.
Im Kern geht es nicht um gewöhnliches Team-Zubehör, sondern um ein System, das die Wasseraufnahme über eine App in Echtzeit erfasst und personalisierte Hydrationsdaten liefert. Nach Darstellung des Teams soll diese „advanced hydration performance technology“ dabei helfen, die Mitglieder von Aston Martin über die gesamte Saison hinweg optimal hydriert zu halten.
Damit macht Aston Martin aus einem auf den ersten Blick unscheinbaren Liefervertrag einen Baustein seiner Vorbereitung auf 2026. In der Formel 1 gehört das Management des körperlichen Zustands längst zur Wettbewerbsfähigkeit, und genau in diesem Rahmen ordnet das Team die neue Partnerschaft ein. Hydration wird dabei ausdrücklich mit Regeneration, Fokus und der täglichen Leistungsfähigkeit in einem Umfeld verknüpft, in dem selbst kleine Vorteile relevant sein können.
AQUAME liefert im Rahmen der Zusammenarbeit fünf verschiedene Flaschendesigns. Aston Martin positioniert die Reihe als Kombination aus Premium-Optik für den Alltag und smarten, praktischen Funktionen. Entscheidend ist aus sportlicher Sicht aber weniger das Design als die Datenseite: Das System soll nicht nur die Aufnahme messen, sondern die Ergebnisse individuell auf den jeweiligen Nutzer zuschneiden.
Matthew Chapman von Aston Martin sagte zur Zusammenarbeit: „Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit AQUAME zu starten und innovative Hydrationstechnologie mit dem charakteristischen Stil von Aston Martin zu verbinden.“ Er betonte auch den direkten Leistungsbezug hinter der Kooperation: „Hydration ist entscheidend für Regeneration und Fokus. Deshalb wurde die Kollektion so entwickelt, dass sie sich nahtlos in den Alltag einfügt und Premium-Ästhetik mit smarten, praktischen Funktionen kombiniert.“
Die Wortwahl zeigt, wie Aston Martin das Projekt einordnet. Es geht nicht nur darum, Wasser verfügbar zu machen, sondern um strukturierte Überwachung und individuell nutzbare Erkenntnisse. In einer Serie, in der Fahrer und Teammitglieder unter hoher körperlicher und mentaler Belastung arbeiten, passt das in den breiteren Trend, immer mehr Alltagsprozesse zu vermessen und als Performancefaktor zu behandeln.
Für AQUAME ist der Einstieg bei einem Formel-1-Team zugleich ein strategisch wichtiger Schritt. Firmengründer Steve Aidun Xie bezeichnete die Vereinbarung als „einen großen Meilenstein“ und sagte, die Partnerschaft bringe die Technologie des Unternehmens an „die Spitze des Motorsports“. Für Aston Martin wiederum unterstreicht der Deal, wie stark selbst scheinbar kleine Bereiche des Teamalltags inzwischen unter dem Blickwinkel von Performance und Vorbereitung auf die Saison 2026 bewertet werden.
© Jonathan Borba