Gino Rosato ist laut RacingNews365 mit sofortiger Wirkung als freier Berater zu Red Bull gewechselt und an diesem Wochenende bereits beim Großen Preis von Kanada im Fahrerlager dabei.
Der langjährige Ferrari-Insider soll in seiner neuen Rolle bei rund acht bis zehn Grands Prix vor Ort sein. Obwohl er dem Bericht zufolge nicht in Teamkleidung auftreten wird, ist seine Verpflichtung für Red Bull mehr als nur eine Randnotiz, weil sie in eine Phase des personellen Neuaufbaus fällt.
Besonders brisant ist der Schritt wegen Rosatos Verbindungen ins Verstappen-Lager. Mehrere Berichte sprechen von einem engen Verhältnis zu Max Verstappen und dessen Vater Jos. Rosato selbst unterstrich diese Nähe mit den Worten: „Ich könnte Max in diesem Moment schreiben und innerhalb weniger Minuten eine Antwort bekommen.“ Ein Bericht legt zudem nahe, dass die Beteiligung der Verstappens seine Rückkehr in die Formel 1 begünstigt haben könnte.
Rosato bringt fast drei Jahrzehnte Ferrari-Erfahrung mit. Er arbeitete von den mittleren 1990er-Jahren bis 2023 in Maranello und war dort auch während der Schumacher-Ära tätig. Vor seinem Abschied bei Ferrari arbeitete er zudem Seite an Seite mit Laurent Mekies, den er nun an der Spitze von Red Bull wiedertrifft.
Damit passt die Personalie in ein größeres Umbauprogramm. Red Bull musste nach dem Abgang mehrerer Schlüsselfiguren reagieren: Adrian Newey und Jonathan Wheatley verließen das Team 2024, Christian Horner ging später, Helmut Marko schied ebenfalls aus dem Setup aus. Gianpiero Lambiase soll Red Bull spätestens 2028 verlassen, in anderen Berichten ist von einem Abschied nach 2027 die Rede.
Zuletzt hatte Red Bull bereits interne Änderungen bestätigt, mit Ben Waterhouse in der neuen Funktion als Chief Performance and Design Engineer und Andrea Landi als Head of Performance. Rosatos Verpflichtung fügt dem Neuaufbau um Mekies nun eine weitere erfahrene Figur hinzu, die neben Ferrari-Know-how auch ein dichtes Netzwerk im Fahrerlager und direkten Draht zu Max Verstappen mitbringt.
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