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Pérez sieht sich trotz Cadillac-Problemen weiter vorn

Sergio Pérez sagt, sein Formel-1-Comeback mit Cadillac habe ihm nach dem bislang stärksten Wochenende des neuen Teams in Kanada gezeigt, dass er noch immer „einer der Besten“ im Feld ist.

Der Mexikaner kehrte 2026 nach einem Jahr abseits der Formel 1 zurück, nachdem Red Bull ihn Ende 2024 aussortiert hatte. Bei Cadillac fährt er neben Valtteri Bottas, und in den ersten Rennwochenenden lag Pérez im direkten Vergleich meist vor seinem Teamkollegen.

Nach dem Grand Prix in Kanada sagte Pérez auf die Frage, wie er sich wieder an die Formel 1 angepasst habe: „Ich bin sehr zufrieden mit meinen Leistungen. Ich bin froh, dass ich zurückgekehrt bin und mir selbst bewiesen habe, dass ich noch immer einer der Besten da draußen bin. Das ist wirklich schön für mich, und ich bin sehr zufrieden mit dem Niveau, auf dem ich fahre.“

Kanada lieferte die bisher klarsten Argumente für diese Einschätzung. Im Sprint-Qualifying verpasste Pérez den Einzug in SQ2 nur knapp, im Sprint kam er als Elfter ins Ziel, bevor ihn eine Zeitstrafe auf Platz 14 zurückwarf. Im Grand Prix war er ebenfalls der stärkere Cadillac und kämpfte bis zu seinem Ausfall mit Esteban Ocon im Haas, ehe eine gebrochene Aufhängung sein Rennen beendete.

Auch die Zahlen aus mehreren Wochenenden stützen den frühen Vorteil von Pérez gegenüber Bottas. In Australien war er im Qualifying mit 1:22,605 schneller als Bottas mit 1:23,244, in Japan mit 1:32,206 gegen 1:32,330, im Miami-Sprint mit 1:31,255 gegen 1:31,826, im Kanada-Sprint mit 1:16,002 gegen 1:16,866 und im Kanada-Qualifying mit 1:15,429 gegen 1:16,272.

Pérez sieht deshalb Fortschritte beim neuen Team, verband das Lob aber mit einer klaren Warnung. Im Gespräch mit F1TV während des Kanada-Wochenendes sagte Sergio Pérez, Cadillac habe „einen riesigen Schritt“ gemacht und Kanada sei „unser bislang konkurrenzfähigstes Wochenende“ gewesen.

Gleichzeitig kritisierte er, dass das Team seine Ergebnisse an der Strecke noch nicht sauber umsetzt. „Ich bin im Moment ungeduldig, was die operative Seite angeht“, sagte Pérez. „Ich denke, das ist etwas, das wir verbessern müssen, und wir haben es damit sehr eilig, weil wir das Ergebnis nicht maximieren.“ Er ergänzte, dass Cadillac bei der Performance Fortschritte mache, operativ aber „enorm zurückliegt“ und dafür vor dem Europa-Teil der Saison schnell Lösungen finden müsse.