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Norris will für immer bei McLaren bleiben

Lando Norris hat seine langfristige Zukunft bei McLaren klar bekräftigt und erklärt, sein Ziel sei es, „für immer“ beim Team zu bleiben, auch wenn es in ferner Zukunft genau einen anderen Formel-1-Rennstall gäbe, der ihn überhaupt reizen würde.

Im Beyond The Grid Podcast sagte der amtierende Weltmeister vor dem Silverstone-Wochenende, er könne sich sehr wohl als Ein-Team-Fahrer sehen. Auf die Frage, ob er seine ganze Formel-1-Karriere bei nur einem Team verbringen könne, antwortete er: „Sehr, sehr gut möglich“, und verwies darauf, dass sein Vertrag noch „einige Jahre“ laufe. „Ich weiß, dass ich in absehbarer Zeit nirgendwo hingehe“, sagte Norris. „Wenn es irgendeinen Ort gibt, zu dem ich gehen wollen würde, dann gibt es nur einen einzigen, der mich überhaupt interessieren würde, aber das liegt sehr, sehr weit in der Zukunft.“

Norris machte zugleich deutlich, dass sein Fokus klar auf McLaren liegt. „Im Moment bin ich McLaren stark verpflichtet als dem einzigen Team, bei dem ich jemals sein möchte, und ich habe das Gefühl, dass sie meine Familie sind“, sagte Lando Norris, McLaren-Pilot und Formel-1-Weltmeister von 2025. „Für mich ist das mein Ziel, für immer bei McLaren zu sein.“

Diese Haltung passt zu seiner bisherigen Laufbahn. Norris gehört seit 2017 zu McLarens Nachwuchsprogramm und fährt seit seinem Formel-1-Debüt 2019 für das Team aus Woking. 2025 gewann er die Fahrer-WM, nachdem er McLaren bereits zu den Konstrukteurstiteln 2024 und 2025 mitverholfen hatte.

Wie eng die Verbindung inzwischen ist, zeigt auch seine Bilanz im Team: 11 Siege, 16 Pole-Positions und 46 Podestplätze in 159 Grand Prix. Dazu kommt der teaminterne Rekord für die meisten Grand-Prix-Starts für McLaren.

Bemerkenswert sind diese Aussagen auch deshalb, weil Norris seine Titelverteidigung 2026 bislang unter schwierigeren Umständen bestreiten muss. Er hat in dieser Saison noch kein Rennen gewonnen, liegt in der Gesamtwertung auf Rang fünf und nur einen Punkt hinter Teamkollege Oscar Piastri, während McLaren zugleich von Zuverlässigkeitsproblemen gebremst wurde.

Trotz dieses sportlich komplizierteren Bildes deutet bei Norris wenig auf Wechselgedanken hin. Gerade in einer Phase ohne Siege hat er seine Bindung an McLaren öffentlich stärker betont und damit klargemacht, dass seine Zukunftsplanung weit weniger von kurzfristigen Ergebnissen als von seiner Beziehung zum Team geprägt ist.