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Las Vegas GP vor Verlängerung bis 2037

Die Clark County Commission hat am Dienstag einstimmig eine Resolution verabschiedet, die den Las Vegas Grand Prix als jährlich stattfindendes Event anerkennt und damit den Weg für eine Austragung auf dem Stadtkurs bis 2037 freimacht.

Mit dem Beschluss wurde das ursprüngliche Dokument vom 7. Februar 2023 geändert. Der Grand Prix wird darin nun offiziell als jährliche Veranstaltung am Wochenende vor Thanksgiving geführt. Damit ist der Rahmen über die bisher bekannte Laufzeit bis 2027 sowie eine Option bis 2032 hinaus nun auch für eine Fortsetzung bis 2037 geöffnet.

Der entscheidende Vorbehalt der Lokalpolitik betrifft aber nicht das Rennen selbst, sondern dessen Auswirkungen auf den Alltag rund um den Strip. Aufbau und Abbau der Strecke hatten in den ersten Jahren erhebliche Straßensperrungen und Belastungen für Anwohner und Geschäfte verursacht.

Michael Naft, Vorsitzender der Clark County Commission, machte diese Bedingung in der Sitzung deutlich. „Ich unterstütze das, aber es muss mit sehr klaren Vorgaben verbunden sein, dass der Zweck von mehr Zeit darin besteht, den Zeitplan zu verdichten“, sagte Naft. Es sei wichtig, dass der County darauf achte, „dass wir auf diesem Kurs bleiben“ und die Störungen weiter verkürzt würden.

Daran wird nach Angaben aus den Vorlagen bereits gearbeitet. Die Organisatoren, die Formel 1 und die Las Vegas Convention and Visitor Authority treiben Maßnahmen voran, um Installation und Abbau effizienter zu machen. Seit der ersten Ausgabe 2023 wurde der gesamte Zeitraum aus Aufbau, Rennwochenende und Demontage demnach bereits auf rund vier Monate reduziert, also auf weniger als die Hälfte der ursprünglichen Dauer.

Für die Formel 1 ist die Abstimmung damit mehr als ein formaler Schritt. Sie schafft die politische Grundlage für eine langfristige Zukunft des Rennens in Las Vegas, während parallel weiter in dauerhafte Paddock- und Hospitality-Anlagen sowie in die Infrastruktur des Stadtkurses investiert wird. Entscheidend für die weitere Absicherung des Events wird nun sein, ob die Formel 1 die geforderte Verkürzung der Belastungen rund um das Rennen tatsächlich liefern kann.