← Home

Haas sieht Bearman als Beleg für seine Arbeit

Ayao Komatsu würde einen möglichen Aufstieg von Oliver Bearman zu Ferrari nicht als Verlust verkaufen, sondern als Beweis dafür, dass Haas seine Aufgabe erfüllt hat. Der Haas-Teamchef sagte im Podcast „Beyond the Grid“, wenn Bearman so stark fährt, dass Ferrari ihn 2027 oder schon für die nächste Saison will, dann habe das Team mit dem jungen Fahrer genau das erreicht, was es erreichen wollte.

Komatsu machte dabei klar, wie Haas die Lage sieht. „Es gibt keinen Grund, sich darüber Sorgen zu machen. Wir glauben fest daran, dass wir uns auf die Dinge konzentrieren sollten, die wir kontrollieren können“, sagte Ayao Komatsu, Haas-Teamchef, im Podcast „Beyond the Grid“. Den Kern seiner Haltung formulierte er noch direkter: „Ferrari hat viele Jahre in ihn investiert. Wir haben ihn im vergangenen Jahr und in diesem Jahr eingesetzt. Wenn wir also mit Ollie großartige Arbeit leisten, er auf diesem Niveau abliefert und Ferrari ihn für das nächste Jahr will, dann bedeutet das, dass wir unseren Job erledigt haben“, sagte Ayao Komatsu, Haas-Teamchef, im Podcast „Beyond the Grid“.

Genau deshalb wirkt das Szenario im Moment nicht weit weg. Laut den vorliegenden Saisonzahlen holte Bearman in den ersten beiden Rennen 2026 die Plätze sieben und fünf, sammelte 17 Punkte und liegt damit auf Rang sieben der Fahrerwertung. Trotz seines Ausfalls beim Großen Preis von Japan hat er damit bisher mehr Punkte geholt als die Red-Bull-Fahrer und Pierre Gasly.

Komatsu sieht dabei noch längst kein Ende der Entwicklung. „Ich habe sein Limit noch nicht gesehen. Ich freue mich wirklich auf dieses Jahr. Er hat ein sehr großes Potenzial“, sagte Ayao Komatsu, Haas-Teamchef, im Podcast „Beyond the Grid“. In anderen von SPORTbible zitierten Aussagen beschrieb Komatsu den Fokus des Teams ähnlich klar. „Wir konzentrieren uns alle nur darauf, die beste Leistung aus dem Auto und aus Ollie herauszuholen. Wenn das bedeutet, dass wir ihn für nächstes Jahr verlieren, hoffentlich nicht, aber das ist nichts, was wir kontrollieren können“, sagte Ayao Komatsu, Haas-Teamchef, in von SPORTbible zitierten Aussagen.

Dass Haas Bearman so einordnet, hat auch mit seiner Rolle im Ferrari-System zu tun. Laut den vorliegenden Informationen ist Bearman Absolvent der Ferrari Driver Academy und Ferrari-Entwicklungsfahrer, der aktuell für Haas fährt. Komatsu stellte deshalb auch heraus, dass die Zukunft des Briten nicht allein in den Händen seines Teams liegt. „In Zukunft wird das eine Diskussion zwischen uns und Ferrari sein“, sagte Ayao Komatsu, Haas-Teamchef, im Podcast „Beyond the Grid“.

Haas begründet diese Haltung nicht nur mit Ergebnissen, sondern auch mit dem, was intern zu sehen ist. Komatsu sagte über Bearmans Fortschritte im 2026er Programm, der 20-Jährige „macht jedes einzelne Mal Schritte“ und verwies auf dessen vierten Platz in Mexiko Ende 2025. „Wir arbeiten schon jetzt sehr gern mit ihm zusammen und im Moment kann ich die Obergrenze nicht sehen, und das ist der spannende Teil“, sagte Ayao Komatsu, Haas-Teamchef, in Aussagen zum Haas-Programm 2026. Laut Komatsu habe sich Bearman in der Arbeit mit Ingenieuren und Mechanikern ebenso verbessert wie in der Konstanz und im Feedback. Für Haas ist genau das der Punkt. Wenn daraus am Ende ein Ferrari-Cockpit wird, wäre das aus ihrer Sicht kein Rückschlag, sondern ein Nachweis, dass der Plan aufgeht.