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Cadillac startet „Crews Control“ mit Terry Crews

Das Cadillac-Formel-1-Team hat mit „Crews Control“ eine 18-teilige YouTube-Serie angekündigt, die ab dem 5. Mai startet und den F1-Einstieg der Marke über Kultur, Zugang und Reichweite statt über Ergebnisse inszenieren soll.

Moderiert wird das Format von Schauspieler und Team-Botschafter Terry Crews, produziert von Box to Box Films, der Firma hinter „Drive to Survive“. Im Zentrum steht zwar das Cadillac-Formel-1-Team, die Serie weitet den Blick aber bewusst auf das gesamte Motorsport-Portfolio von TWG Motorsports in der Formel 1, der IndyCar-Serie und NASCAR aus. Eine der Ankündigungen nennt für die Episoden eine Länge von jeweils acht bis zehn Minuten.

Damit setzt Cadillac seine neue F1-Marke nicht zuerst über Fahrer oder sportliche Resultate auf, sondern über eine erzählte Motorsportwelt mit klar amerikanischem Zuschnitt. Laut den veröffentlichten Angaben begleitet die Serie Crews durch die globale Rennkultur, durch das Fahrerlager und zu Fans, während sie zugleich Stationen des Formel-1-Kalenders wie Melbourne, Miami, Las Vegas und Austin einbindet. Dazu kommen Einblicke in weitere TWG-Projekte, darunter Andretti Global beim Indianapolis 500 und Spire Motorsports in NASCAR.

Dan Towriss, CEO von TWG Motorsports, beschrieb das Konzept als Teil einer größeren Erzählung. „TWG Motorsports wurde auf der festen Überzeugung aufgebaut, dass Motorsport in Sport und Kultur eine unvergleichliche Kraft besitzt und seine besten Geschichten noch darauf warten, erzählt zu werden“, sagte Towriss. „Crews Control bringt das zum Leben, eine Reise, die vom Cadillac-Formel-1-Team getragen wird und sich über viele Serien erstreckt, in denen wir antreten, erzählt von einer der überzeugendsten Stimmen der Unterhaltungsbranche.“

Crews selbst stellte klar, dass die Serie nicht als klassisches Rennformat angelegt ist. „Motorsport ist die größte Welt, die die meisten Amerikaner noch nie von innen gesehen haben, und ich werde das ändern“, sagte Crews. „Crews Control dreht sich nicht um Rundenzeiten und Tabellenstände. Es geht um die Kultur, die Besessenheit und die Menschen, die dafür leben und es atmen. Ich bringe Amerika in eine Welt, die schneller, lauter und lebendiger ist, als sie es sich je vorgestellt haben.“

Paul Martin, CEO von Box to Box Films, sagte, die Produktion sei gezielt um Crews’ Präsenz und Neugier aufgebaut worden. Die Zusammenarbeit habe eine Serie ermöglicht, in der er nicht nur Rennen beobachte, sondern „eine tiefe Verbindung zu Ingenieuren, Fahrern und Fans“ aufbaue und die menschlichen Geschichten im Kern des Cadillac-Formel-1-Teams und von TWG Motorsports freilege.

Für Cadillac ist das mehr als Begleitprogramm zum F1-Projekt. Die Serie positioniert den Teameinstieg als Teil einer breiteren US-Motorsport-Offensive, die Formel 1 mit IndyCar und NASCAR verbindet und ein Publikum ansprechen soll, das bislang eher über Unterhaltung und Identifikation als über reine Rennergebnisse erreicht wird.