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Bearman: Hamilton erschwert Ferrari-Weg

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Oliver Bearman hat eingeräumt, dass Lewis Hamiltons Wiederaufstieg bei Ferrari seinen eigenen Weg nach Maranello komplizierter gemacht hat, auch wenn der Haas-Pilot sein langfristiges Ziel nicht geändert hat: Er will eines Tages Ferrari-Fahrer werden.

Im offiziellen Formel-1-Podcast Beyond The Grid sprach der 21-Jährige offen darüber, dass Hamiltons Sieg in Barcelona für ihn sportlich und persönlich zwei Seiten hatte. Es sei "ziemlich cool", Hamilton wieder auf diesem Niveau zu sehen, sagte Bearman, doch mit Blick auf die eigene Zukunft sei das "natürlich nicht ideal".

Damit beschrieb Bearman eine Lage, die sich in den vergangenen Monaten deutlich verändert hat. Nach Hamiltons enttäuschender Saison 2025 schien ein künftiges Ferrari-Cockpit für den Briten greifbarer. Inzwischen hat sich das Bild gedreht: Hamilton hat 2026 sportlich zurückgeschlagen, seinen ersten Sieg für Ferrari geholt und ist zur Sommerpause Zweiter der Weltmeisterschaft, 50 Punkte hinter Spitzenreiter Antonelli.

Für Bearman ist das besonders heikel, weil seine Bindung an Ferrari unverändert eng ist. Er betonte, dass ihn die Scuderia seit seinen Tagen in der Formel 3 unterstützt habe und er "nur dank ihnen" heute an dieser Stelle sei. Ferrari sei für ihn "das Traumteam" und "wahrscheinlich die ikonischste Marke der Welt". Sein Ziel bleibe deshalb klar: "Mein Ziel bleibt, eines Tages Ferrari-Fahrer zu sein."

Gleichzeitig machte Bearman deutlich, dass Loyalität für ihn nicht bedeutet, seine Karriere auf unbestimmte Zeit zu parken. Er sagte, er wolle nicht "drei, vier, fünf Jahre" darauf warten, dass ein Sitz frei werde, weil es "keine Garantien" gebe und er so seine besten Jahre verschwenden könnte.

Diese Grenze ist der entscheidende Punkt in Bearmans Planung. Sein oberstes Ziel sei es, um Siege und Weltmeisterschaften zu kämpfen. Wenn Ferrari ihm diese Chance nicht bieten könne, werde er sie anderswo ergreifen. "Wenn ich diese Möglichkeit irgendwo bekommen kann, dann nehme ich sie", sagte Bearman. Und falls das bedeute, dass es nicht Ferrari sei, "dann ist das eben so".

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