Fernando Alonso hat ein mögliches Comeback bei den 24 Stunden von Le Mans ins Spiel gebracht und dabei klargemacht, was den Reiz für ihn besonders erhöhen würde: ein gemeinsamer Einsatz mit Max Verstappen.
Bei einem F1-Fanevent in Barcelona sagte der Aston-Martin-Pilot auf der Bühne, dass eine Rückkehr in den Langstreckensport für ihn nicht ausgeschlossen ist. „Aber Hypercar auch, und die 24 Stunden von Le Mans waren für mich wirklich eine wunderschöne Erfahrung. Vielleicht mache ich es eines Tages noch einmal, besonders wenn es mit Verstappen ist“, sagte Alonso.
Damit setzte er einen klaren Akzent auf Le Mans, während er eine Rückkehr in die IndyCar-Serie derzeit ausschloss. „Indy? Nein, das ist im Moment nicht wirklich in meinen Gedanken“, sagte er. Auch in der Hypercar-Klasse habe er noch nichts fest geplant, doch seine Aussagen machten deutlich, dass Le Mans unter den Optionen außerhalb der Formel 1 einen besonderen Platz behält.
Das ist bei Alonso kaum überraschend. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister gewann Le Mans 2018 und 2019 mit Toyota während seiner Zeit in der Langstrecken-WM und hat damit bereits eine enge Verbindung zu dem Rennen.
Zugleich machte Alonso deutlich, dass ihn weiter vor allem außergewöhnliche Herausforderungen über mehrere Disziplinen hinweg reizen. Er sagte, er würde gern die Dakar fahren und sie eines Tages gewinnen. Auch die Triple Crown sei „sehr attraktiv“, aber ebenso die Dakar, weil ein Sieg in der Formel 1, im Endurance-Sport und im Rallyesport etwas wäre, das es nur in sehr wenigen Fällen gegeben habe. „Also mag ich die Herausforderung“, sagte er.
Die Aussagen kommen in einer Phase, in der sein unmittelbarer Fokus trotz aller Zukunftsgedanken auf einer schwierigen Saison mit Aston Martin liegt. Nach sieben Rennen hat Alonso in der Fahrerwertung nur einen Punkt, Teamkollege Lance Stroll steht noch bei null. In der Konstrukteurswertung ist Aston Martin Zehnter und liegt nur vor Cadillac.
Gerade deshalb ist Alonsos Le-Mans-Andeutung mehr als nur ein lockerer Gedanke über die Zeit nach der Formel 1: Sie zeigt, dass eines der größten Langstreckenrennen der Welt für ihn weiterhin ein realistischer Reizpunkt bleibt, umso mehr, wenn sich dabei die seltene Chance auf ein Auto mit Verstappen ergeben würde.
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