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Verstappen setzt nach Lily neue Prioritäten

Max Verstappen sagt, dass ihn die Geburt seiner Tochter Lily dazu gebracht hat, rund um die Formel-1-Saison dem Zuhause einen deutlich höheren Stellenwert zu geben als früher.

Ein Jahr nachdem Lily im Mai 2025 mit seiner Partnerin Kelly Piquet zur Welt kam, schilderte Verstappen im Gespräch mit People in der Red Bull Energy Station in Miami, wie sehr sich sein Blick auf den Alltag verändert hat. „Für mich ist es einfach sehr schön, jetzt Zeit zusammen verbringen zu können“, sagte er. „Und außerdem: Rennen fahren ist schön, es ist großartig, aber es ist auch schön, zu Hause zu sein.“

Verstappen stellte die neue Familiensituation nicht als Umbruch mit großen Überraschungen dar. Nach Lilys Geburt habe es „keine echten Überraschungen“ gegeben. Stattdessen beschrieb er vor allem die Nähe im Alltag: „Ich finde es einfach großartig.“ Über seine Tochter sagte er: „Sie scheint mich sehr zu mögen, also ist das schön“, und nannte die gemeinsame Zeit zu Hause „einfach sehr süß“.

Dabei macht er klar, dass sich nicht nur seine Perspektive, sondern auch sein Umgang mit dem dichten Rennkalender verändert hat. Vater zu werden sei für ihn immer ein Wunsch gewesen, nun ordne er seine Zeit entsprechend anders. „Andere Prioritäten“, sagte Verstappen und erklärte: „Ich weiß, was ich will. Ich weiß, dass ich auch Zeit für mich selbst haben will, und jetzt versucht man natürlich, nach einem Rennwochenende nach Hause zu gehen und dem wahrscheinlich etwas mehr Priorität zu geben als früher.“

Die neue Rolle als Vater hat laut Verstappen auch seinen Blick auf die gemeinsame Motorsport-Reise mit seinem eigenen Vater Jos verändert. Aus Elternsicht sei der Sport „wahrscheinlich noch nervenaufreibender“ als für ihn selbst. Zugleich bezeichnete er ihren Weg als „eine sehr schöne Geschichte“, auf die sie „unser ganzes Leben“ zurückblicken und die sie in Erinnerung behalten werden.

Für Verstappen bedeutet das vor allem, dass die Balance neben der Strecke heute anders aussieht als vor Lilys Geburt: Selbst in einem von Formel 1 und weiteren Renneinsätzen geprägten Kalender hat die Rückkehr nach Hause für ihn nun spürbar Vorrang.