Racing Bulls hat in jeder Runde der Formel-1-Saison 2026 ein Auto in die Top 10 gebracht. Trotzdem sagt Liam Lawson nach den ersten drei Wochenenden klar, dass das Team aus Faenza bisher nicht wegen roher Pace dort steht. Nach Punkten in China und Japan sieht der Neuseeländer den guten Start eher als Ergebnis von Konstanz, guten Entscheidungen und Zuverlässigkeit.
Lawson zog dabei auch den Vergleich zu seiner eigenen Lage vor einem Jahr. Gegenüber Medien, darunter RacingNews365, sagte Lawson, Racing-Bulls-Fahrer, im Mediengespräch über seine aktuelle Situation: „Es ist ziemlich anders als zu dieser Zeit im letzten Jahr. Damals habe ich um einen Rennsitz gekämpft, und das war ehrlich gesagt ein sehr schwieriger Punkt, der Beginn meiner F1-Karriere.“ Er ergänzte im selben Mediengespräch: „Was die Stabilität angeht, ist alles im Moment an einem viel besseren Punkt. Alle um mich herum sind auch viel glücklicher.“
Diese Ruhe spiegelt sich bisher in den Ergebnissen. Arvid Lindblad fuhr bei seinem Debüt in Melbourne auf Platz acht. Lawson holte danach Rang sieben im China-Sprint und Rang sieben im Grand Prix von China, ehe er in Suzuka Neunter wurde. Racing Bulls hat damit nach drei Runden 14 Punkte und liegt laut den bisherigen Standings auf Platz sieben der Konstrukteurswertung.
Nach dem Japan-Grand-Prix machte Lawson aber deutlich, wie er diese Bilanz einordnet. Gegenüber den Medien sagte Lawson, Racing-Bulls-Fahrer, nach dem Rennen in Suzuka: „Ich denke, um ehrlich zu sein, wir waren eigentlich gar nicht so schnell, haben aber trotzdem drei Punkteergebnisse mitgenommen.“ Er fügte im selben Gespräch hinzu: „Wenn wir dann ein wirklich schnelles Auto haben, werden wir natürlich in einer viel besseren Position sein. Und wenn wir weiter die Entscheidungen treffen, die wir gerade treffen, dann ist das ziemlich spannend.“
Lawson verknüpft diesen Saisonstart auch mit der Umstellung auf das neue Reglement. Gegenüber Medien, darunter RacingNews365, sagte Lawson, Racing-Bulls-Fahrer, im Mediengespräch über die frühen 2026er-Rennen: „Die größte Herausforderung ist, diese neuen Autos zu verstehen, die Weiterentwicklung, die Entwicklung von allem. Das ist für uns ziemlich spannend, auch wenn die Autos im Moment recht schwierig sind.“ Im gleichen Kontext erklärte er, es gebe „viel mehr Möglichkeiten“, sich zu verbessern, „besonders an diesem Punkt des Jahres, wenn Zuverlässigkeit auch ein großes Fragezeichen ist“. Lawson ergänzte dazu: „In den ersten paar Rennen ist viel passiert, und wir haben es geschafft, daraus Kapital zu schlagen.“
Vor Miami könnte genau das der nächste Schritt sein. Beim China-Grand-Prix wurde Lawson auf die April-Pause angesprochen, die durch den Wegfall der Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien entstanden ist. Gegenüber den Medien sagte Lawson, Racing-Bulls-Fahrer, im Mediengespräch in China auf die Frage, ob die Pause helfen werde: „Ich denke schon.“ Er erklärte: „Offensichtlich bedeutet das, dass wir mehr Zeit haben. Wir haben einige Dinge, die wir hoffentlich in den nächsten Rennen bringen wollen, und das gibt uns Zeit, das vorzubereiten.“ Danach verwies er im selben Mediengespräch auch auf die Standfestigkeit: „Auch auf der Zuverlässigkeitsseite, für viele Teams, damit wir in einer wirklich guten Position sind.“
Genau darin steckt Lawsons Botschaft nach diesem Saisonstart. Racing Bulls hat früh gepunktet, obwohl der Fahrer selbst sagt, dass das Auto noch nicht wirklich schnell war.