Kelly Piquet hat erstmals offen erklärt, wie sie und Max Verstappen ihr Familienleben um die Anforderungen der Formel 1 organisieren. Im Podcast Not Alone sagte sie, dass sie dafür mitunter auch große berufliche Chancen ablehnt, damit zu Hause das Gleichgewicht erhalten bleibt.
Piquet schilderte, dass sie für diese Balance schon auf „sehr besondere oder gut bezahlte“ Jobs verzichtet habe. Manchmal müsse sie mit Verstappen reisen, manchmal zu Hause bleiben, damit ihre beiden Töchter nicht allein seien. „Wenn man diese Balance nicht findet, gerät die ganze Beziehung unter Druck“, sagte sie.
Dabei stellte Piquet ihre Rolle bewusst nicht nur über die Beziehung zu Verstappen dar. Sie sagte, sie sei „stolz auf die Partnerin“, die sie sei, „auf die Mutter“ und „auch darauf, wer ich als Person bin“. Zugleich beschrieb sie die Grundlage ihres Alltags mit dem Red-Bull-Fahrer als gegenseitige Unterstützung: „Ich bin deshalb sehr dankbar, dass wir eine starke Beziehung haben. Ich unterstütze ihn und er unterstützt mich genauso.“
Dass diese Aufteilung in beide Richtungen funktioniert, belegte sie mit einem konkreten Beispiel. Vor wenigen Wochen sei sie mit ihrer älteren Tochter Penelope in den USA gewesen, während Verstappen zu Hause bei Baby Lily blieb. „Das hat gut funktioniert, alles lief so, wie es sollte“, sagte sie.
Piquet machte auch deutlich, dass sich der Familienrhythmus letztlich nach Verstappens Rennkalender richtet. „Er ist derjenige im Rampenlicht und sein Job verlangt im Moment einfach am meisten von ihm“, sagte sie. Sie wisse zugleich, wie privilegiert sie sei, Aufträge ablehnen zu können, ohne dass das für sie zum Problem werde.
Für Piquet ist genau das der Grund, warum dieses Modell funktioniert. Sie beschrieb Verstappen als jemanden, der seine Arbeit erledigt und dann nach Hause zurückkehrt, und nannte ihn „wirklich einen Familienmenschen“. „Das Schöne an unserer Beziehung ist, dass das Ego kaum eine Rolle spielt“, sagte sie. Gerade in einem Alltag, der von den Zwängen eines Formel-1-Kalenders bestimmt wird, ist das für sie die Basis dafür, dass Familie und Karriere nebeneinander stabil bleiben.
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