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Hamiltons Surf-Clip löst Perez-Seitenhieb aus

Lewis Hamilton hat die kurze Formel-1-Pause vor dem Belgien-Grand-Prix mit einem Surf-Video gefüllt und damit unfreiwillig für einen kleinen Paddock-Witz gesorgt: Sergio Perez kommentierte den 360-Grad-Dreh des Ferrari-Fahrers auf Social Media mit „AI 100%“ und einem lachenden Emoji, worauf Hamilton mit drei Lach-Emojis antwortete.

Der Clip entstand zwischen dem Grand Prix von Großbritannien und dem Wochenende in Spa-Francorchamps. Hamilton zeigt sich darin auf dem Surfbrett, wie er die Drehung auf der Welle sauber zu Ende bringt. Perez, in den Zusammenfassungen als Cadillac-Fahrer eingeordnet, nutzte genau diesen Moment für seinen spöttischen Kommentar. Hamilton griff den Ton auf und machte mit seiner knappen Antwort klar, dass er den Seitenhieb als Scherz nahm.

Zusätzliche Aufmerksamkeit bekam das Video, weil Kim Kardashian während der Surf-Session auf einem nahegelegenen Boot zu sehen beziehungsweise zu hören war. In den Berichten wird beschrieben, dass sie beim gelungenen Manöver laut jubelte. Damit wurde aus einem gewöhnlichen Trainings- oder Freizeitpost schnell mehr als nur ein kurzer Einblick in Hamiltons Pause, denn der Clip griff auch die anhaltende öffentliche Aufmerksamkeit rund um sein Privatleben auf.

Diese Aufmerksamkeit begleitet Hamilton seit Monaten. Kardashians Auftritt im Paddock beim Monaco-Grand-Prix galt nach längerer Spekulation als Bestätigung der Beziehung, später teilte sie auch ein Selfie von einem Familienausflug mit Hamilton und ihren Kindern. Hamilton selbst hatte nach Monaco offen darüber gesprochen, wie viel ihm diese Unterstützung bedeutet. Lewis Hamilton, Ferrari-Fahrer, sagte damals: „Es ist großartig, sie an diesem Wochenende dabei zu haben und diese Unterstützung zu spüren, aber auch mit meinen Freunden, insgesamt war es ein unglaublicher Zuspruch.“ Er fügte hinzu: „Es ist großartig, gute Menschen um sich zu haben und Menschen, die einen unterstützen, und sie tut das jeden Tag für mich.“

Dass ein lockerer Social-Media-Moment nun so viel Resonanz auslöst, hängt auch mit Hamiltons sportlicher Lage zusammen. Der siebenmalige Weltmeister erlebt 2026 bei Ferrari eine deutlich positivere Phase, die in den Zusammenfassungen mit seinem ersten Sieg für die Scuderia in Barcelona verknüpft wird. Der Surf-Clip wirkte deshalb nicht nur wie Urlaubsunterhaltung, sondern wie ein weiteres Bild eines Fahrers, der abseits und auf der Strecke wieder mit mehr Selbstvertrauen auftritt.

Auch Toto Wolff hat diese Entwicklung mit persönlichen Faktoren in Verbindung gebracht. Toto Wolff, Hamiltons früherer Teamchef bei Mercedes, sagte nach Hamiltons Formanstieg: „Vielleicht hilft die Freundin auch!“ Er ergänzte: „Mir hat es geholfen, einen Partner zu haben, mit dem man ein stabiles Familienleben führen kann. Ich glaube, all diese Faktoren ergeben die emotionale, persönliche und professionelle Perspektive. Wenn du an einem guten Punkt bist, gewinnst du.“

Vor Spa ist der sportliche Kontext klar: Hamilton liegt in der Fahrerwertung auf Rang drei und hat 32 Punkte Rückstand auf Mercedes-Pilot Andrea Kimi Antonelli. Genau deshalb bekam selbst ein scherzhafter Kommentar von Perez ein größeres Gewicht, weil er in eine Phase fällt, in der Hamiltons Auftreten, sein Umfeld und seine Ferrari-Saison enger denn je zusammen betrachtet werden.