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Hamilton sieht starke zweite Saisonhälfte mit Ferrari

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Lewis Hamilton geht mit der Überzeugung in die Formel-1-Sommerpause, dass Ferrari in der zweiten Hälfte der Saison 2026 noch zulegen kann und damit seinen Titelkampf aus Position zwei in der WM schärft.

Der Ferrari-Pilot liegt zur Pause 50 Punkte hinter Spitzenreiter Kimi Antonelli. In seiner zweiten Saison für die Scuderia hat Hamilton bislang zwar nur ein Rennen gewonnen, stand aber bei jedem Grand Prix in den Top sechs.

Dass er die erste Saisonhälfte trotzdem positiv bewertet, begründet Hamilton vor allem mit den Fortschritten des Teams. Ferrari habe den Rückstand auf Mercedes mit einer konstanten Update-Offensive verkleinert, obwohl das Auto auf den Geraden lange im Nachteil gewesen sei. „Die erste Hälfte war großartig, wenn man bedenkt, dass wir auf den Geraden in Sachen Pace und Power wahrscheinlich drei oder vier Zehntel zurücklagen“, sagte Hamilton.

Ferrari habe dabei fast an jedem Rennwochenende neue Teile gebracht. „Ich weiß, dass die Jungs hart daran arbeiten, Updates zu bringen“, sagte er. „Wir bringen praktisch Wochenende für Wochenende Weiterentwicklungen, und hoffentlich kommt in der zweiten Saisonhälfte noch mehr. Wir pushen einfach weiter.“

Hamilton erwartet, dass sich diese Entwicklung nach der Pause stärker auszahlt. „Ich denke, die zweite Hälfte wird stärker sein. Normalerweise ist die zweite Hälfte für mich eine stärkere Phase“, sagte der siebenmalige Weltmeister. Die Pause wolle er nutzen, „um wirklich abzuschalten und stärker, fitter und mental besser vorbereitet zurückzukommen“.

Der Optimismus folgt auf ein schwieriges Wochenende beim Großen Preis von Ungarn 2026. Hamilton sagte, er habe das Ergebnis auf dem Hungaroring „abgehakt“, nachdem Fehler, Strafen und strategische Rückschläge sein Resultat begrenzt hatten und ihm nur 10 Punkte blieben.

Gerade deshalb ist die Richtung für Hamilton klar: Wenn Ferraris Entwicklungsprogramm nach der Sommerpause weiter greift und er in seiner traditionell stärkeren Saisonphase zulegt, kann der Rückstand auf Antonelli in der zweiten Hälfte der Meisterschaft noch einmal zum echten Thema werden.

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