Kim Kardashian ist vor dem Qualifying zum Grand Prix von Monaco im Fahrerlager aufgetaucht, während Lewis Hamilton nach Ferraris starkem Freitag sportlich zu den Hauptfiguren des Wochenendes zählt, Kimi Antonelli Mercedes im letzten Training aber wieder an die Spitze brachte.
Die Formel 1 bestätigte Kardashians Auftritt selbst mit einem Beitrag auf X vom 6. Juni 2026: „Welcome to the paddock 👋Kim Kardashian has arrived in Monaco ✨“. Mehrere Berichte brachten ihren Besuch damit in Verbindung, Hamilton vor dem Qualifying zu unterstützen. Kardashian wurde zusammen mit ihrer Schwester Khloé Kardashian am Kurs gesehen und soll anschließend in einen streng abgeschirmten VIP-Bereich gegangen sein.
Auf der Strecke hatte sich Hamilton die Ausgangslage mit Ferrari zunächst selbst erarbeitet. Nach Platz zwei in Montreal, seinem zweiten Podium der Saison 2026, reiste er mit Rückenwind nach Monaco. Ferrari setzte dann am Freitag die Bestzeit und belegte in beiden Trainings die ersten beiden Plätze. Im zweiten Training war Hamilton mit 0,111 Sekunden Vorsprung auf Teamkollege Charles Leclerc Schnellster.
Gerade deshalb bekam der Samstag vor dem Qualifying noch mehr Gewicht. Im letzten freien Training drehte Antonelli das Bild wieder zugunsten von Mercedes und fuhr in 1:12,720 Minuten die schnellste Runde der Session. Es blieb die einzige Zeit unter 73 Sekunden. Hamilton fehlten 0,331 Sekunden auf den Mercedes, während Leclerc zusätzlich vom Verkehr eingebremst wurde.
Damit blieb Monaco vor dem Qualifying offen, statt sich klar in Richtung Ferrari zu neigen. Die Trainingsabstände deuteten darauf hin, dass vorne nur Hundertstel entscheiden könnten, und genau das erhöht in Monte Carlo den Druck noch einmal, weil das Qualifying auf dem engen Stadtkurs einen übergroßen Einfluss auf das Rennen hat.
Hamilton geht deshalb mit zwei Ebenen Aufmerksamkeit in den wichtigsten Samstag des Wochenendes: mit einer Ferrari, die schnell genug wirkte, um vorne mitzukämpfen, und mit zusätzlichem Scheinwerferlicht durch Kardashians Präsenz im Paddock. In einer Session, in der jede Kleinigkeit die Startaufstellung verschieben kann, gehört er damit sportlich und abseits der Strecke zu den zentralen Namen in Monaco.
© fuji.tim