Formel 1 hält an 2026er Regeln trotz Kritik fest

Die Formel 1 hält nach drei Rennen am Grundkurs der neuen 2026er Regeln fest, obwohl genau diese Regeln schon zwei gegensätzliche Bilder geliefert haben: mehr Action in Australien, China und Suzuka, aber auch einen 50G-Unfall von Oliver Bearman in Japan und laute Kritik von Fahrern wie Max Verstappen, Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Charles Leclerc.

Aus Sicht der Zahlen hat sich das Renngeschehen klar verändert. Laut dem Artikel stieg die Zahl der Überholmanöver in Australien von 17 im Vorjahr auf 39, in China von 31 auf 71 und in Japan von 15 auf 43. Hamilton, Ferrari-Fahrer, sagte laut Artikel ohne näher genannten Kontext: „So sollte Rennen sein: Der Kampf aus Überholen und Zurücküberholen sollte weitergehen, und er sollte nicht mit einem einzigen Überholmanöver enden.“ Damit steht eine Seite der Debatte ziemlich klar da. Auf der Strecke passiert mehr.

Der Streit dreht sich deshalb weniger um die blanke Menge als um die Art dieser Duelle. Laut dem Artikel empfinden mehrere Fahrer Teile des neuen Racings als künstlich, weil der Einsatz elektrischer Energie Überholmanöver erleichtert und leere Batterien kurz darauf oft Gegenangriffe auslösen. Verstappen kritisierte das Format laut Artikel als „Anti-Racing“. Besonders im Qualifying sitzt der Frust tief, weil Energiemanagement stärker vorgibt, wie weit Fahrer ans Limit gehen können.

Alonso, Fahrer, sagte laut Artikel ohne näher genannten Kontext: „Schnelle Kurven sind Ladepunkte. Dort verlangsamt man, um Energie zurückzugewinnen, und nutzt sie dann auf der Geraden.“ Leclerc, Fahrer, sagte laut Artikel ohne näher genannten Kontext: „Wenn du auch nur ein wenig über das Limit gehst, wirkt sich das auf die Energie aus, und du zahlst später den Preis. Es ist schade, dass eher Konstanz als Mut belohnt wird.“ Der Artikel beschreibt damit ein Muster, bei dem die Fahrer eher dem Algorithmus des Antriebs folgen als einfach die schnellste Runde zu fahren.

Am heikelsten ist aber die Sicherheitsfrage. Laut dem Artikel können die Tempounterschiede durch unterschiedliche Energienutzung bis zu 50 km/h betragen. In Suzuka traf genau dieses Risiko Bearman. Laut dem Artikel fuhr er mit 308 km/h auf ein Auto auf, das ohne Leistung nur etwa 250 km/h erreichte. Bearman wich aus, geriet neben die Strecke, drehte sich und schlug in die Barriere ein. Der Einschlag wurde laut Artikel mit 50G gemessen, Bearman kam mit leichten Verletzungen davon.

Die Forderung nach schnellen Korrekturen kam sofort. Piastri, McLaren-Fahrer, sagte laut Artikel ohne näher genannten Kontext: „Ich wusste, dass so etwas passieren könnte. Es gibt viele Dinge, die verbessert werden müssen, und die Sicherheit muss sofort überprüft werden.“ Stella, McLaren-Teamchef, sagte laut Artikel ohne näher genannten Kontext: „Es ist keine Überraschung. Das war ein Problem, auf das wir schon in der Testphase hingewiesen haben. Beim Thema Sicherheit gibt es die Verantwortung, sofort Maßnahmen zu ergreifen.“ Laut dem Artikel hat die FIA nach dem Japan-Grand-Prix technische Gespräche über Verbesserungen begonnen.

Trotzdem plant die Formel 1 nach Angaben von Formula One Management keine „drastic measures to fundamentally reshape Formula 1“. FOM verweist laut Artikel auf Wachstum an jedem der ersten drei Wochenenden 2026. In Australien kamen 483.934 Zuschauer statt 465.498 im Jahr davor, in China 230.000 statt 220.000 und in Japan 315.000 statt 266.000. Dazu kamen laut Artikel bei den kombinierten Reichweiten aus Qualifying und Rennen Zuwächse von 26 Prozent in Australien, 32 Prozent in China und 19 Prozent in Japan.

Nach Angaben der Artikel sind deshalb in den kommenden Wochen nur gezielte Änderungen zu erwarten, vor allem bei Energiemanagement, Software und im Qualifying, damit Fahrer dort wieder eher voll angreifen können. Das Grundmodell für die Rennen soll vorerst bleiben.