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FIA sendet Harland nach Herznotfall Genesungswünsche

Ein Marshal des Österreich-Grand-Prix, Harland, hat am Sonntag vor dem Start am Red Bull Ring einen Herznotfall erlitten und wurde per Hubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen, wie die FIA mitteilte.

Der Vorfall ereignete sich damit direkt am Grand-Prix-Tag, noch bevor das Rennen lief. Nach Angaben des Automobil-Weltverbands erhielt Harland im Krankenhaus medizinische Behandlung. Die FIA machte den Fall anschließend mit einer öffentlichen Mitteilung auf X bekannt und lenkte damit die Aufmerksamkeit auf einen Teil des Formel-1-Betriebs, der an Rennsonntagen meist im Hintergrund bleibt.

Die FIA erklärte, ihre Gedanken seien bei Harland, „einem Marshal beim Österreich-Grand-Prix, der vor dem Sonntagsrennen einen Herznotfall erlitt“. Er sei „mit dem Hubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht worden, wo er medizinisch behandelt wurde“. Der Verband wünschte ihm zudem „eine vollständige und schnelle Genesung“, sprach seiner Familie und seinen Angehörigen seine besten Wünsche aus und dankte ihm „für seine Hingabe und sein Engagement für unseren Sport“.

Dass die FIA den Gesundheitszustand eines Streckenpostens so prominent thematisierte, unterstreicht die Bedeutung dieser Helfer für den Rennbetrieb. Marshals gelten im Grand-Prix-Alltag als erste Sicherheitslinie an der Strecke. Sie reagieren als Erste auf Zwischenfälle, sichern Gefahrenstellen ab, unterstützen bei medizinischen Einsätzen und helfen bei der Bergung von Fahrzeugen.

Dabei handelt es sich fast vollständig um unbezahlte Freiwillige, die aus Leidenschaft für den Motorsport arbeiten. An einem Formel-1-Wochenende sind Hunderte von ihnen rund um den Kurs im Einsatz. Sie stehen an den verschiedensten Posten entlang der Strecke, oft unter allen Wetterbedingungen, und tragen nicht nur in der Formel 1, sondern auch in den Rahmenserien dazu bei, dass Fahrer und Teams einen sicheren Ablauf vorfinden.

Ihre Arbeit beginnt zudem nicht erst mit dem Start des Grand Prix und endet nicht mit der Zielflagge. Sicherheits-, medizinische und streckenseitige Aufgaben fallen über das gesamte Veranstaltungswochenende hinweg an. Gerade deshalb wirkte die Mitteilung der FIA über Harland über den einzelnen Vorfall hinaus: Sie erinnerte daran, dass ein Formel-1-Rennwochenende ohne diese freiwilligen Streckenposten in seiner heutigen Form nicht durchführbar wäre.