Fernando Alonso ist abseits der Formel 1 in den Fokus gerückt, nachdem er Berichten zufolge in Monaco einen maßgeschneiderten Pagani Zonda 760 Roadster Diamante Verde im Wert von rund 11,7 Millionen Dollar übernommen hat.
Mehrere Berichte beschreiben, wie der Aston-Martin-Pilot am Hafen von Monaco bei der Übergabe des Hypercars zu sehen war. Videos davon verbreiteten sich in den sozialen Medien. Ausgeliefert wurde der Wagen von der deutschen Firma Mechatronick, die den Empfänger in einem Instagram-Beitrag selbst benannte.
Mechatronick schrieb, man sei „vor einigen Wochen“ erneut in Monaco gewesen, „diesmal, um den außergewöhnlichen Pagani Zonda Diamante Verde auszuliefern“. Das Unternehmen erklärte weiter, man sei „sehr stolz“, dass das Auto „sein neues Zuhause bei niemand Geringerem als Motorsport-Legende Fernando Alonso“ gefunden habe. Den Zonda bezeichnete die Firma als „reinen Automobil-Adel“ und gratulierte Alonso dazu, „ein weiteres Einhorn“ in seine Garage gestellt zu haben.
Der Diamante Verde gilt als besonders exklusiver Zonda. Das Auto wird als Einzelstück oder zumindest als hochgradig individuelles Exemplar beschrieben und verfügt über einen Mercedes-AMG-V12 mit 7,3 Litern Hubraum und 760 PS. Ein Bericht nennt zudem ein Carbo-Titanium-Chassis und eine Maximaldrehzahl von 8000 Umdrehungen pro Minute.
Zur Besonderheit des Fahrzeugs trägt auch seine Geschichte bei. Zwischen 1999 und 2019 wurden den Berichten zufolge insgesamt nur rund 140 Pagani Zonda gebaut. Beim Diamante Verde sorgt freiliegende Carbonfaser dafür, dass die Karosserie je nach Lichteinfall grün schimmert. Mit kaum 500 Meilen auf dem Tacho soll Alonso zudem erst der zweite Besitzer des Wagens sein.
Die Übergabe unterstreicht die Größenordnung seiner ohnehin bekannten Sammlung. Alonso werden unter anderem ein Mercedes-Benz CLK GTR im Wert von etwa 10 Millionen Dollar, ein Aston Martin Valkyrie, ein Aston Martin DBX S und ein Ferrari 512 TR zugeschrieben. Sein Ferrari Enzo soll er 2023 für mehr als 6 Millionen Dollar verkauft haben.
Für Alonso ist der Zonda damit nicht nur ein weiterer spektakulärer Straßenwagen, sondern mutmaßlich eines der exklusivsten Stücke in einer Sammlung, die selbst im F1-Paddock herausragt.
© Jonathan Borba