Audi 2026: ADUO-Freiraum, doch Wunder gibt es nicht

Audi bekommt wohl zweimal Hilfe vom FIA-ADUO-Programm, aber Mattia Binotto bremst den schnellen Hoffnungsschub. Der Audi-Teamchef sagt, Wunder seien nicht möglich, die Lücke im Antrieb sei strukturell. In Japan verloren Gabriel Bortoleto und Nico Hülkenberg Plätze am Start und auf den Geraden, das Muster zieht sich durch die ersten Rennen.

Nach dem FIA-Programm ADUO erhalten Hersteller mit mindestens 2 Prozent Rückstand auf die Referenz-Power-Unit, derzeit Mercedes, zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten. Binotto erklärte, Audi sei für zwei dieser Upgrades vorgesehen, er warnte aber vor falschen Erwartungen. „Wunder sind nicht möglich, wir sind nicht hier, um Wunder zu schaffen“, sagte Mattia Binotto, Audi-Teamchef, in Medienaussagen unter anderem gegenüber RacingNews365.

Er verankert die Marschrichtung klar im Langfristplan bis 2030. Die Entwicklungszyklen am Motor sind lang, die größten Gewinne liegen im Aggregat selbst. „Die Vorlaufzeiten am Motor sind sehr lang, und wir glauben, dass der größte Teil des Rückstands zu den Topteams von der Antriebseinheit kommt“, sagte Binotto, Audi-Teamchef, in Medienaussagen unter anderem gegenüber RacingNews365. „Es ist kein Zufall, dass wir 2030 als Ziel gesetzt haben, denn wir wissen, dass es lange dauern wird“, sagte Binotto, Audi-Teamchef, in Medienaussagen unter anderem gegenüber RacingNews365.

Worum es technisch geht, beschreibt er breiter als reine Leistung. „Es geht nicht nur um Leistung. Es geht um Energieeffizienz, Energienutzung, aber auch um die Fahrbarkeit des Motors selbst. Was die Fahrbarkeit angeht, betrifft das auch den Gangwechsel, der für uns im Moment sehr ruppig ist“, sagte Binotto, Audi-Teamchef, auf der offiziellen F1-Webseite. „Das Auto ist beim Bremsen und Beschleunigen instabil, wegen der Härte der Gangwechsel. Vielleicht stimmt die Übersetzung nicht“, sagte Binotto, Audi-Teamchef, auf der offiziellen F1-Webseite.

Der Schwachpunkt zeigt sich vor allem beim Start und auf den Geraden. Laut einem Artikel ist das ein strukturelles Thema aus Turbogeometrie, ICE-Charakteristik und Energiebudget. Der große Lader braucht Zeit, um Druck aufzubauen, es entsteht eine Leerlaufphase, die immer stärker mit MGU-K-Energie überbrückt werden muss. In Japan fiel das auf, dort verloren Bortoleto und Hülkenberg direkt Positionen. Laut dem Artikel wirkt ADUO kurzfristig kaum, weil Messfenster und anschließende Entwicklungsarbeit Zeit fressen.

Sportlich begann Audis Debütsaison laut einem Artikel „superando expectativas“, Bortoleto holte die ersten Punkte in Australien. In China und Japan blieb das Team ohne Zähler. Der Artikel nennt das Launch-System des R26 als Hauptschwachstelle und eine „prioridade máxima“ für die nächsten Wochen. Binotto beziffert das kombinierte Potenzial: „Ich denke, wenn wir beide Faktoren addieren, zwischen Performance und Fahrbarkeit, können wir etwa 1 Sekunde pro Runde verbessern“, sagte Binotto, Audi-Teamchef, auf der offiziellen F1-Webseite.

Die Richtung ist gesetzt, der Zeitplan auch. ADUO ist ein Werkzeug, kein Shortcut. Binotto bindet alles an den Plan bis 2030, Schritt für Schritt, mit dem Motor im Zentrum.