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Hadjar fürchtet Verstappen bei Red Bull nicht

Isack Hadjar geht seine neue Rolle an der Seite von Max Verstappen bei Red Bull ohne Sorge an und ist überzeugt, dass ihn bei gleichen Autos nicht das Schicksal mehrerer früherer Teamkollegen des Niederländers ereilen wird.

Im Gespräch mit Viaplay in Barcelona sagte der 21-jährige Franzose, er sei nach seiner Beförderung zu Red Bull nicht nervös gewesen. „Ich war eher begeistert. Wenn wir einfach gleiche Autos haben, was wir jetzt haben, weiß ich, dass es gut kommen wird“, sagte Hadjar. Er machte zugleich klar, dass er keine Sonderbehandlung für Verstappen sieht und gleiche Technik für beide Fahrer als selbstverständlich betrachtet.

Gerade der direkte Blick in die Daten habe seinen Respekt vor Verstappen eher vergrößert als Zweifel geweckt. Hadjar bezeichnete den viermaligen Weltmeister als den Maßstab in der Formel 1, weil sich in der Telemetrie kaum eine Schwachstelle finden lasse. „Es ist schon viel, wenn man in nur einer Kurve schneller ist als Max“, sagte er. „Mit Max ist das anders. Er ist konstant und auch auf einem enorm hohen Niveau. Das ist beeindruckend.“

Hadjar ist Verstappens achter Teamkollege in der Formel 1 und folgt auf eine Reihe von Fahrern, deren Ansehen an der Seite des Red-Bull-Spitzenfahrers gelitten hat, darunter Pierre Gasly, Alex Albon, Sergio Pérez, Liam Lawson und Yuki Tsunoda. Trotzdem sieht er keinen Grund, denselben Verlauf für sich zu erwarten.

Er räumte ein, dass Verstappen ihn regelmäßig schlägt, sagte aber auch, dass er versucht habe zu verstehen, warum sich so viele Teamkollegen neben ihm so schwergetan haben. Nach sieben Rennwochenenden habe er dafür noch keine klare Erklärung gefunden. Gerade deshalb bleibt sein Fazit unverändert: Solange Red Bull beiden Fahrern gleichwertiges Material gibt, erwartet Hadjar nicht, in dieselbe Spirale zu geraten.

„So arbeitet ein Formel-1-Team“, sagte er. „Es ist Red Bull. Es wäre seltsam, wenn sie es nicht schaffen würden, zwei Autos gut zum Funktionieren zu bringen.“ Für Hadjar liegt die entscheidende Frage damit nicht in Verstappens Status im Team, sondern darin, ob er sich gegen den Maßstab der Serie im gleichen Material weiter behaupten kann.