Charles Leclerc sagt, dass in der Formel 1 nicht nur der Start selbst hart ist, sondern schon die rund 20 Minuten davor auf der Startaufstellung. Der Ferrari-Fahrer erklärte im BSMT-Podcast, gerade diese Phase mit Menschenmassen, letzten Absprachen und voller Informationsflut gehöre für ihn zu den schwierigsten Momenten des Sports.
Leclerc, Ferrari-Fahrer, sagte im BSMT-Podcast, Formel-1-Piloten stünden „so gut wie ab dem Moment, in dem sie im Fahrerlager ankommen“ unter Beobachtung. Am stärksten spüre man das kurz vor dem Rennen auf der Grid. „Auf die Startaufstellung zu kommen, ist, glaube ich, eine der schwierigsten Sachen in unserem Sport“, sagte Leclerc, Ferrari-Fahrer, im BSMT-Podcast.
Er beschrieb dort auch den Ablauf direkt vor dem Start. Laut Leclerc, Ferrari-Fahrer, im BSMT-Podcast fahren die Piloten zunächst „zwei oder drei Runden“ bis zur Startaufstellung, stoppen dann dort, steigen aus, sprechen mit ihren Ingenieuren und machen das letzte Briefing, bevor sie wieder ins Cockpit klettern. Für all das gebe es „ungefähr 20 Minuten, mehr oder weniger“, sagte Leclerc, Ferrari-Fahrer, im BSMT-Podcast.
Genau in diesem Fenster werde es besonders schwierig. Leclerc, Ferrari-Fahrer, sagte im BSMT-Podcast, dass sich in dieser Zeit „tausende Menschen“ um die Fahrer drängten. Dazu gehörten Sponsoren und manchmal auch Fans, die Fotos wollten oder reden wollten. Gleichzeitig müsse er in diesen Minuten alle Informationen aufnehmen, die er für das ganze Rennen brauche. „Aber in diesem Moment bin ich für mich voll mit all den Informationen, die ich für das gesamte Rennen brauche. Deshalb ist es für mich fundamental, in meiner eigenen Blase zu bleiben, und genau das ist das Schwierigste“, sagte Leclerc, Ferrari-Fahrer, im BSMT-Podcast.
Leclerc sagte im BSMT-Podcast auch, dass er seinen Umgang damit nach dem Wechsel aus der Formel 2 anpassen musste. In der Formel 2 kenne einen fast niemand, erklärte er. In der Formel 1 sei das komplett anders. „Ich musste meinen Ansatz zwischen der Formel 2 und der Formel 1 ändern. In der Formel 2 kennt dich niemand. Du machst deine ganze Karriere in Ruhe, steigst ins Auto und das war’s“, sagte Leclerc, Ferrari-Fahrer, im BSMT-Podcast.
Den Sprung in die Formel 1 beschrieb er als viel schwerer zu handhaben. „Dann kommst du in die Formel 1 und es sind hunderttausende Menschen um dich herum. Das war in den ersten Rennen sehr schwierig zu bewältigen, dann passt man sich an alles an, aber es ist etwas besonders Heikles“, sagte Leclerc, Ferrari-Fahrer, im BSMT-Podcast.
Damit er in dieser Phase trotzdem in den richtigen Zustand kommt, hält Leclerc laut eigener Aussage an einer festen Routine fest. Etwa 30 Minuten bevor er für die zwei oder drei Runden zur Grid ins Auto steigt, mache er fast immer dasselbe. Dazu gehörten „eine kalte Dusche“ und ein körperliches Warm-up, sagte Leclerc, Ferrari-Fahrer, im BSMT-Podcast. Diese Wiederholung helfe ihm, „mich zurückzusetzen und wieder in genau den mentalen Zustand zu kommen, den ich brauche“, sagte Leclerc, Ferrari-Fahrer, im BSMT-Podcast.