Cadillac nimmt das Risiko in Kauf: Der neue GM-Motor könnte nach jetzigem Stand nur 2029 und 2030 unter der aktuellen Power-Unit-Formel laufen, trotzdem will das Team die eigene Antriebseinheit so früh wie möglich in die Formel 1 bringen. Dan Towriss, CEO von TWG Motorsports und Projektleiter für Cadillac F1, bestätigte den Zeitplan und sprach von schnellerem Fortschritt als geplant.
„Das Projekt liegt tatsächlich vor dem Zeitplan“, sagte Towriss, „und Stand jetzt sind wir darauf ausgerichtet, die Cadillac-PU 2029 in den Wettbewerb zu bringen“, so Towriss als CEO von TWG Motorsports und Projektleiter für Cadillac F1 in einer Medienrunde mit PlanetF1.com und weiteren akkreditierten Medien. Er stellte klar, dass man die laufenden Diskussionen zu den Motorregeln beobachtet, intern aber auf 2029 arbeite.
Der Weg führt vom Ferrari-Kundenteam zur eigenen Werksstruktur. Towriss beschrieb eine strikte Trennung des geistigen Eigentums zwischen der aktuellen Partnerschaft und der künftigen GM-Entwicklung: „Was das geistige Eigentum angeht, ja, jeder muss sein eigenes mitbringen. Ferrari hat seines, und mit der GM Performance Power Units Gruppe, die Teil des Formel-1-Teams ist, entwickeln wir unser eigenes geistiges Eigentum. Wir entwickeln unsere eigenen Motoren und bringen unser eigenes Arbeitsergebnis auf die Formel-1-Startaufstellung. Das wird komplett getrennt sein. Wir bleiben ein Ferrari-Kundenteam, während wir unsere PUs aufbauen, und das ist GM-Arbeit“, sagte Towriss als CEO von TWG Motorsports und Projektleiter für Cadillac F1 in der Medienrunde mit PlanetF1.com und weiteren akkreditierten Medien.
Bei der Reglementlage hält sich Cadillac Optionen offen, ohne den Startpunkt zu verschieben. „Es ist möglich, dass die Vorschriften vor 2031 geändert werden. Es ist möglich, dass sie nicht vor 2031 geändert werden“, sagte Towriss. „Unabhängig von der Finanzierung halte ich es für wichtig, dass wir so schnell wie möglich eine Cadillac-Power-Unit auf der Startaufstellung sehen. Wenn es Wege gibt, es zu beschleunigen, werden wir sie gehen. Aber im Moment liegt der Fokus weiter auf 2029“, erklärte er als CEO von TWG Motorsports und Projektleiter für Cadillac F1 in der Runde mit PlanetF1.com und weiteren akkreditierten Medien.
Laut den Berichten gilt die aktuelle Motorenformel bis Ende 2030. Unter diesem Rahmen würde die Cadillac/GM-Power-Unit nach heutigem Plan nur in den beiden letzten Saisons dieses Zyklus eingesetzt. Cadillac war 2026 als neues Team mit Ferrari-Antrieb in die Formel 1 eingestiegen. Laut den Artikeln liegt der Rennstall früh in der Saison auf Rang 10 der Konstrukteurswertung, vor Aston Martin. Der Wechsel zur eigenen GM-Power-Unit wird intern als nächster Schritt gesehen, um sich vom Kundenstatus zu lösen und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.