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Oliver Bearman nach 50G-Crash fit für Miami

Oliver Bearman ist nach seinem 50G-Unfall in Suzuka wieder einsatzbereit. Der Haas-Pilot sagte Sportbible weniger als drei Wochen nach dem heftigen Einschlag, dass er für Miami bereit sei. „Ja, mir geht es gut, danke der Nachfrage, ich weiß das zu schätzen“, sagte Bearman, Haas-Fahrer, im Interview mit Sportbible.

Der Unfall in Japan hatte gezeigt, wie hart die Folgen der hohen Annäherungsgeschwindigkeiten im Feld sein können. Laut dem Bericht wurde Bearman „von den riesigen Geschwindigkeitsunterschieden überrascht“, als er versuchte, den langsamer fahrenden Alpine von Franco Colapinto zu überholen. Colapinto sparte Energie und war deshalb langsamer unterwegs. Bearman wich aus, verlor in der Auslaufzone die Kontrolle und schlug seitlich in die Barriere ein. Der Einschlag wurde laut dem Bericht mit 50G gemessen und wurde dort auch mit den Sorgen mancher Fahrer über die Dynamik unter den Regeln ab 2026 verknüpft.

Direkt danach war Bearman beim Aussteigen sichtbar angeschlagen und humpelte weg. Laut der Zusammenfassung der Abläufe nach dem Rennen diagnostizierten die Ärzte eine Prellung am rechten Knie und Blutergüsse, aber keine Brüche. Seine normalen Medienpflichten übernahm er an diesem Wochenende nicht, weil er nach dem Besuch im Medical Centre eine Ausnahmegenehmigung der FIA erhielt.

Bearman sagte später, dass vor allem die Heimreise mühsam war. „Die Heimreise war schwierig, weil ich mich danach natürlich nicht viel bewegt habe“, sagte Bearman, Haas-Fahrer, im Interview mit Sportbible. Über die Verletzung selbst fügte er hinzu: „Ich hatte eine kleine Schwellung am Knie, aber jetzt ist alles wieder in Ordnung. Zum Glück war es das rechte Knie, also war alles okay“, sagte Bearman, Haas-Fahrer, im selben Sportbible-Interview.

Viel länger war er trotzdem nicht raus. Bearman sagte, dass er schon wenige Tage nach dem Crash wieder im Simulator saß. „Ich war am Mittwoch oder Donnerstag schon wieder im Simulator“, sagte Bearman, Haas-Fahrer, im selben Sportbible-Interview. Als Grund nannte er dort die Vorbereitung auf ein Langstreckenrennen am folgenden Wochenende, für das er mit seinem Bruder trainierte.

Damit verschiebt sich der Blick vor Miami klar weg von der Frage, ob er fahren kann. Nach einem Einschlag dieser Stärke stand erst einmal nur im Vordergrund, wie er den Unfall körperlich überstanden hatte. Nun sagt Bearman selbst, dass die Sache ausgestanden ist. „Es hätte viel schlimmer ausgehen können. Ich bin sehr, sehr dankbar und freue mich darauf, in Miami wieder rauszufahren“, sagte Bearman, Haas-Fahrer, im selben Sportbible-Interview.